© Illusia Photography
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Miina-Liisa Värelä

– Weltmanagement –

Miina-Liisa Värelä zählt heute zu den herausragenden Interpretinnen der Werke Richard Wagners und Richard Strauss’ und hat sich als eine der führenden dramatischen Sopranistinnen ihrer Generation international etabliert. Große Erfolge feierte sie als Brünnhilde mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Daniel Harding sowie zuletzt an der Bayerischen Staatsoper in Tobias Kratzers gefeierter Neuinszenierung des Ring des Nibelungen unter der musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski. Im Sommer kehrt sie zu den Bayreuther Festspielen zurück und gibt in der 150. Jubiläumsspielzeit ihr mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Kundry in Parsifal unter Pablo Heras-Casado.

 

Die Spielzeit 2026/27 eröffnet Miina-Liisa Värelä mit ihrem Hausdebüt als Elektra am Opernhaus Zürich in Lydia Steiers Neuinszenierung unter Lorenzo Viotti. Als Isolde ist sie sowohl in Paris mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Jaap van Zweden als auch an der Wiener Staatsoper unter Alexander Soddy zu erleben. Darüber hinaus kehrt sie als Ortrud in Lohengrin unter Susanna Mälkki an die Deutsche Oper Berlin zurück. Den Höhepunkt der Saison bildet ihr Debüt als Brünnhilde im vollständigen Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper, wo sie erstmals die Brünnhilde in Siegfried und Götterdämmerung verkörpern wird.

 

Zu ihren gefeierten Rollen zählt insbesondere die Färberin in Die Frau ohne Schatten, die sie in wegweisenden Produktionen am Festspielhaus Baden-Baden mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern, an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann, an der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt sowie beim Verbier Festival sang. Ebenso große Anerkennung genießt ihre Interpretation der Isolde in Tristan und Isolde, die sie unter anderem mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel, bei der Glyndebourne Festival Opera, den BBC Proms sowie an der Oper Frankfurt unter Thomas Guggeis verkörperte.

 

Zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Karriere zählen ihr Brünnhilden-Debüt in Siegfried mit dem Sydney Symphony Orchestra, ihr Auftritt als Ortrud in Lohengrin am Gran Teatre del Liceu sowie ihre Interpretation der Sieglinde mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding. Ihr Repertoire reicht weit über Wagner und Strauss hinaus und umfasst zentrale dramatische Partien wie Leonore (Fidelio) bei der Canadian Opera Company unter Johannes Debus, Tosca beim Savonlinna Opera Festival, Turandot an der Finnischen Nationaloper, die Titelpartie in Ariadne auf Naxos am Gran Teatre del Liceu unter Josep Pons, Elektra am Landestheater Linz sowie Anna in Aulis Sallinens Ratsumies unter Hannu Lintu und Sibelius’ Kullervo mit dem London Philharmonic Orchestra unter Robin Ticciati.

 

Auch als Konzertsängerin ist Miina-Liisa Värelä international gefragt. Ihr Repertoire umfasst unter anderem Wagners Wesendonck-Lieder, Schostakowitschs 14. Sinfonie sowie weitere bedeutende Werke der sinfonischen Vokalliteratur. Für die Verbindung außergewöhnlicher stimmlicher Kraft, dramatischer Intensität und tiefgründiger musikalischer Gestaltung genießt sie weltweit höchste Anerkennung.

 

Die gebürtige Finnin absolvierte ihre Ausbildung an der renommierten Sibelius-Akademie und ist Preisträgerin der Gesangswettbewerbe von Lappeenranta und Belvedere. Im Jahr 2026 wurde sie mit dem OPER! AWARD als „Beste Sängerin“ ausgezeichnet.

Juli 2026 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Saschka Haberl