© Simon Pauly
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Gideon Poppe

– Weltmanagement –

Seit der Spielzeit 2013/14 ist Gideon Poppe Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und sang dort Partien wie Bardolfo in Christof Loys Neuinszenierung von Verdis Falstaff, Monostatos (Die Zauberflöte), Cavaliere Belfiore (Il viaggio a Reims), Remendado (Carmen), Pang (Turandot), Goro (Madama Butterfly), Harry (La fanciulla del West), Don Curzio (Le nozze di Figaro) und Conte di Lerma (Don Carlo), Der junge Mensch (Das Wunder der Heliane), Janek (Die Sache Makropoulos), Matrose und Priester in Meyerbeers Vasco da Gama, Steuermann (Der fliegende Holländer), Heinrich der Schreiber (Tannhäuser) zu sehen. 2019/20 übernahm er an der Deutschen Oper die Partie des Lysander in der Neuinszenierung von Brittens A Midsummer Night’s Dream.

Gastspiele mit der Deutschen Oper Berlin führten in 2014 BBC Proms in der Royal Albert Hall in London und an das Royal Opera House in Muscat / Oman. Bei konzertanten Aufführungen der Deutschen Oper Berlin in der Berliner Philharmonie war Gideon Poppe als Faucheur in Mayerbeers Dinorah und an der Seite von Edita Gruberova als Lord Cecil in Donizettis Roberto Devereux zu erleben.

 

Gastspiele führten Gideon Poppe an der Volksoper Wien als Caramello (Eine Nacht in Venedig) und an die Staatsoper Hamburg als Iwan in Schostakowitschs Die Nase, gefolgt von Steuermann, ebenfalls in Hamburg. Weitere Gastspiele führten ihn unter anderem als Boni (Die Csárdásfürstin) an die Oper Frankfurt, als Bardolfo an das  Nationaltheater Mannheim und als Monostatos mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner zum Mozartfest Würzburg, als Candide (Candide) an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München und an die Oper Köln, als Pang in Turandot an der Oper Leipzig, als Fritz in Offenbachs Die Großherzogin von Gerolstein am Staatstheater Kassel  und Maestro Trabuco (La forza del destino) an die Semperoper Dresden. Seine Wiedereinladung der Semperoper Dresden als Goro (Madama Butterfly) musste aufgrund der COVID-19-Pandemie ebenso abgesagt werden, wie sein erneutes Gastspiel an der Staatsoper Hamburg als Melot (Tristan und Isolde).

 

In den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 war der Tenor Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel und trat unter anderem in den Produktionen Parsifal, La bohème, Lady Macbeth von Mzensk sowie als Corrado in Alessandro Scarlattis Griselda auf. Hinzu kamen Partien wie Monostatos in Die Zauberflöte und Flute/Thisby in Brittens A Midsummer Night’s Dream, Prologue und Peter Quint in einer Neuinszenierung von Brittens The Turn of the Screw, Boni in Kálmáns Die Csárdásfürstin, Jaquino in Fidelio und Rodrigo in Verdis Otello.

Ab 2007/2008 war er Mitglied im Opernstudio, dann zwischen 2009/10 und 2010/11 Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe und konnte sich mit Partien wie Pedrillo in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, Monostatos in Die Zauberflöte, Basilio und Don Curzio in Le nozze di Figaro sowie zahlreichen weiteren Fachpartien ein umfangreiches Repertoire erarbeiten. Im Februar 2011 gab er sein Debüt bei den Karlsruher Händel-Festspielen als Emilio in Partenope unter der Leitung von Michael Hofstetter.

 

Gideon Poppe ist auch als Konzertsolist tätig und verfügt über ein Repertoire, das die Hauptwerke des Oratorienfachs umfasst. Seine große Liebe gehört dem Liedgesang; hier stellte er sein Können in zahlreichen Liederabenden unter Beweis. 

 

Gideon Poppe wurde in Hamburg geboren und begann zunächst ein Studium der Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln, bevor er sich zu einer Karriere als Sänger entschloss. Er studierte von 2002 bis 2006 Bühnen- und Konzertgesang an der Musikhochschule Lübeck und ab 2006 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo er 2009 am Institut für Musik und Theater mit Diplom abschloss. Er sammelte Erfahrungen im Liedfach bei Misuko Shirai und Hartmut Höll und besuchte Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau und Júlia Várady. 2009 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden.

Juni 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Katharina Nußbaum