© Matthias Baus
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Simone Schneider

– Weltmanagement –

Die deutsche Sopranistin Simone Schneider zählt zu den führenden Interpretinnen des großen Strauss- und Wagner- Repertoires. Mit ihrer glanzvollen Stimme und ihrer außergewöhnlichen Ausdrucksstärke hat sie in Partien wie Strauss’ Salome, der Kaiserin in Die Frau ohne Schatten, Chrysotemis in Elektra, Ariadne in Ariadne auf Naxos sowie Sieglinde in Wagners Die Walküre ihre außergewöhnliche Begabung im jugendlich- dramatischen Fach unter Beweis gestellt.

 

In der kommenden Spielzeit 2026/27 ist Simone Schneider erneut mit zentralen Partien des Wagner-Repertoires zu erleben: An der Bayerischen Staatsoper übernimmt sie in Tobias Kratzers Neuproduktion von Wagners Siegfried die Partie der Brünnhilde. An der Wiener Staatsoper gibt sie unter Simone Young ihr Rollendebüt als Kundry in Wagners Parsifal. An der Staatsoper Stuttgart ist sie in einer Neuproduktion von Strauss’ Der Rosenkavalier als Feldmarschallin zu erleben.

 

Highlights der Spielzeit 2025/26 waren unter anderem ihre Auftritte als Senta in Wagners Der fliegende Holländer an der Hamburgischen Staatsoper, als Madame Lidoine in Poulencs Dialogues des Carmélites an der Staatsoper Stuttgart sowie als Sieglinde in Wagners Die Walküre an der Wiener Staatsoper unter Pablo Heras-Casado zu erleben. Bei ihrer Rückkehr ans Teatro Comunale Giuseppe Verdi in Triest überzeugte sie zudem als Chrysothemis in Strauss’ Elektra.

 

Seit 2006 ist sie festes Ensemblemitglied und seit 2015 Kammersängerin der Staatsoper Stuttgart, an der sie in zahlreichen Hauptpartien zu erleben war – darunter u.a. Sieglinde (Walküre) und Brünnhilde (Siegfried) im Ring des Nibelungen, Elsa (Lohengrin), die Titelpartien in Ariadne auf Naxos und Medea, die Marschallin (Rosenkavalier), sowie zuletzt Salome in der Regie von Kirill Serebrennikov – eine Interpretation, die von Publikum und Kritik gleichermaßen als Sensation gefeiert wurde.

 

Neben ihren Verpflichtungen in Stuttgart gastierte Simone Schneider an bedeutenden Opernhäusern wie u.a., der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, Oper Leipzig, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Opernhaus Zürich sowie dem Teatro Comunale di Bologna. Zu ihren großen Erfolgen zählen Auftritte als Leonore (Fidelio), Kaiserin (Die Frau ohne Schatten), Chrysothemis (Elektra), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Senta (Der fliegende Holländer) sowie ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Brünnhilde in Siegfried.

 

Im Konzertbereich tritt Simone Schneider regelmäßig mit führenden Orchestern auf, u. a. mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Staatsorchester Stuttgart und der Staatskapelle Berlin. Ihr Repertoire umfasst Werke von Beethoven, Mahler, Strauss, Verdi, Dvořák, Bruckner und Mendelssohn. Im Konzert– wie auch im Opernbereich arbeitet sie mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser–Möst, Kent Nagano, Adam Fischer, Philippe Jordan, Semyon Bychkov, Axel Kober, Asher Fisch, Marek Janowski, Ulf Schirmer, sowie mit Helmuth Rilling, Manfred Honeck, Philippe Herreweghe, Herbert Blomstedt, Hartmut Haenchen u.v.m.

 

Geboren in Hagen, studierte Simone Schneider an der Hochschule für Musik und Theater München. Bereits während ihres Studiums wurde sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, wo sie vor allem in Werken der Moderne auf sich aufmerksam machte.

September 2026 – Für die jeweils aktuellste Biografie wenden Sie sich bitte an Iris Jedamski