© Steffi Henn
© Steffi Henn

Mandy Fredrich

– Weltmanagement –

Die Sopranistin Mandy Fredrich kehrt auch in der Spielzeit 2022/23 ans Teatro del Maggio Musicale Fiorentino mit Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Zubin Mehta zurück. Außerdem debütiert Fredrich an der Staatsoper Berlin als Gutrune (Götterdämmerung) in der Neuproduktion von Dmitri Tcherniakov unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und gibt als Contessa (Le Nozze di Figaro) ihr Hausdebüt in Lyon.

 

In der Spielzeit 2021/22 war Fredrich am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino mit Beethovens 9. Sinfonie, Haydns Die Schöpfung und Schuberts Messe in Es-Dur unter der Leitung von Zubin Mehta zu erleben. An der Royal Danish Opera konnte Mandy Fredrich ein sehr erfolgreiches Hausdebüt als Marguerite in Gounods Faust feiern. Des Weiteren sang sie dort die Donna Anna in Mozarts Don Giovanni unter der Leitung von Julia Jones und in der Regie von John Fulljames.

 

Weitere wichtige Engagements der jüngeren Vergangenheit waren die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Marzelline (Fidelio) und Frau Fluth in einer Neuproduktion von Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin, ihre Hausdebüts an der Wiener Staatsoper und am Royal Opera House Covent Garden als Marguerite/Faust. An der Mailänder Scala hatte sie einen großen Erfolg mit drei Operetten-Galakonzerten.

 

Ihren internationalen Durchbruch feierte Mandy Fredrich bei den Salzburger Festspielen als Königin der Nacht unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Es folgten Engagements am Opernhaus Zürich, an der Mailänder Scala, an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen und Hamburger Staatsoper, dem New National Theatre in Tokio und bei den Bregenzer Festspielen, um nur einige zu nennen. An der Staatsoper Stuttgart sang sie viele große Partien des lyrischen Sopranfachs (Donna Anna, Contessa, Fiordiligi, Marguerite, Micaëla, Antonia, Iphigénie en Aulide).

 

Auch als Konzertsängerin ist Mandy Fredrich eine international gefragte Künstlerin. Sie gastierte u.a. am Teatro Verdi in Triest (Orchesterlieder von Richard Strauss), beim Lugano Festival (Mendelssohns Lobgesang), mit dem Dresdner Kreuzchor (Mozart Requiem, Brahms‘ Ein Deutsches Requiem) sowie im Gewandhaus Leipzig beim Maggio Musicale Fiorentino und an der Mailänder Scala. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Julia Jones, Nikolaus Harnoncourt zusammen.

 

Mandy Fredrich stammt aus Rädigke im Fläming und studierte an der UdK in Berlin bei Prof. Robert Gambill und an der HMT Leipzig bei Prof. Regina Werner-Dietrich sowie mit Margreet Honig und Renata Scotto. 2010 gewann sie die Competizione dell’Opera in Dresden und erhielt den 2. Preis beim Concours Suisse Ernst Haefliger in Gstaad/Bern.

September 2022 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Bartosz Jakóbczak