Gabriela Scherer
– Weltmanagement –
Die Schweizer Sopranistin Gabriela Scherer ist an renommierten Häusern und Festivals wie den Bayreuther Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden und der Opéra national de Paris zu hören und genießt internationale Anerkennung für ihre leidenschaftlichen Interpretationen von Partien von Gluck, Mozart, Puccini, Strauss, Verdi, Wagner und Weber.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2026/27 zählen ihre Rückkehr zur Rolle der Elsa in einer Neuproduktion von Lohengrin bei ihrem Hausdebüt am Teatro Verdi Triest, ihr Rollendebüt als Venus und Elisabeth in Tannhäuser in einer Neuproduktion an der Oper Dortmund, ihre ersten Vier letzten Lieder von Strauss am Centro Cultural de Belém in Lissabon, gefolgt von Leonore in Fidelio an der Casa da Música Porto und am Teatro Municipal Almada sowie ihr Debüt bei den Budapest Wagner Days als Senta in Der fliegende Holländer.
In der Spielzeit 2025/26 sang sie Irene in den Uraufführungen von Rienzi bei den Bayreuther Festspielen, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Festivals stattfanden; an der Staatsoper Unter den Linden gab sie ihr Rollendebüt als Alice Ford in Falstaff und sang dort außerdem Pamina in Die Zauberflöte. Am Opernhaus Zürich war sie als Leonore in Fidelio zu erleben; an die Deutsche Oper Berlin kehrte sie als Senta zurück.
Zu ihren weiteren Auftritten der vergangenen Spielzeiten zählen Debüts in einer Vielzahl ikonischer Partien des deutschen jugendlich-dramatischen und des italienischen lirico-spinto-Repertoires, darunter Chrysothemis in Elektra (Semperoper Dresden), Leonore in Fidelio (Lissabon), die Titelpartien in Arabella (Deutsche Oper am Rhein) und Tosca (Dortmund), Elsa in Lohengrin, Elisabetta in Don Carlo und Agathe in Der Freischütz (Oper Leipzig).
Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf Mozart. In der Spielzeit 2024/25 sang sie erstmals Pamina an der Staatsoper Unter den Linden, wo sie bereits 2023/24 ihr Rollendebüt als Donna Elvira in Don Giovanni gegeben hatte. An der Semperoper Dresden war sie als Contessa in Le nozze di Figaro zu erleben.
Zu ihren weiteren wichtigen jüngeren Auftritten zählen ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Gutrune in Götterdämmerung (2024 und 2025), Elisabetta und die Titelpartie in Ariadne auf Naxos an der Staatsoper Unter den Linden, Arabella in einer Neuproduktion an der Deutschen Oper Berlin, die Titelpartie in Glucks Iphigénie en Tauride an der Semperoper Dresden sowie Senta an der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper am Rhein, der Philharmonie Luxembourg, dem Bozar Brüssel und dem Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Im Konzertbereich gab sie ihr Debüt am Teatro Real Madrid in einem Galaabend mit Auszügen aus Wagners Der fliegende Holländer und Tannhäuser sowie Strauss’ Arabella. Zudem debütierte sie in China am NCPA Beijing als Sieglinde im ersten Akt von Die Walküre mit den Wiener Symphonikern und sang die Titelpartie in Liszts Die Legende von der heiligen Elisabeth mit dem Hungarian National Philharmonic Orchestra im Müpa Budapest sowie auf Tournee im Concertgebouw Amsterdam und im Flagey Brüssel.
Darüber hinaus gastierte sie unter anderem an der Opéra national de Paris, dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Theater Luzern.
Gabriela Scherer wurde in Zürich geboren und studierte bei Prof. Horiana Branisteanu und Prof. Elisabeth Wilke am Mozarteum in Salzburg. Ihre Ausbildung vertiefte sie im Opernstudio des Opernhauses Zürich sowie in Meisterkursen bei Angelika Kirchschlager, Francisco Araiza und Bernarda Fink. Zu Beginn ihrer Karriere war sie Ensemblemitglied an der Oper Leipzig und wechselte später in das Ensemble der Bayerischen Staatsoper in München.
Sie arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Marc Albrecht, Riccardo Chailly, Adam Fischer, Lawrence Foster, John Eliot Gardiner, Gustavo Gimeno, Thomas Guggeis, Pablo Heras-Casado, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Axel Kober, Marc Minkowski, Kent Nagano, Tarmo Peltokoski, Petr Popelka, Donald Runnicles, Nathalie Stutzmann und Simone Young zusammen.
Oktober 2026 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Iris Jedamski
