Der irisch-amerikanische Bariton Brian Mulligan studierte an der Yale University und der Juilliard School. Er arbeitet schon lange regelmäßig mit den weltweit führenden Opernhäusern und Orchestern zusammen.
Er beginnt die Spielzeit 2026/27 mit seiner Rückkehr an die Opéra National de Paris, wo er unter der Leitung von Pablo Heras-Casado sein Rollendebüt als Alberich in Calixto Bieitos Neuproduktion von Götterdämmerung gibt. Anschließend übernimmt er erneut die Partie des Alberich in der vollständigen Aufführung des Ring des Nibelungen in Paris, bestehend aus Das Rheingold, Siegfried und Götterdämmerung. Danach kehrt er als Jochanaan in Salome unter der Leitung von Lorenzo Viotti an die Dutch National Opera zurück. Anschließend ist Mulligan an der Lyric Opera of Chicago in seinem Rollendebüt als Herodes in Massenets Hérodiade unter der Leitung von Enrique Mazzola zu erleben. Daraufhin kehrt er als Faninal in Robert Carsens gefeierter Inszenierung von Der Rosenkavalier an die Metropolitan Opera zurück. Die musikalische Leitung übernimmt Yannick Nézet-Séguin. Im Anschluss arbeitet er erneut mit Yannick Nézet-Séguin zusammen und übernimmt die Partie des Telramund in Lohengrin mit dem Philadelphia Orchestra. Seinen Saisonabschluss bildet ein Engagement an der San Francisco Opera, wo er unter der Leitung von Eun Sun Kim den Wotan in Das Rheingold singt.
Die kürzlich vergangene Spielzeit eröffnete Brian Mulligan als Amfortas in Parsifal an der San Francisco Opera, gefolgt von der Titelpartie in Dallapiccolas Il prigioniero mit der Tschechischen Philharmonie Prag unter Antonio Pappano. Anschließend setzte er seine Mitwirkung am Pariser Ring als Alberich in Siegfried unter der Leitung von Pablo Heras-Casado fort. Mit den Rotterdamer Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin war er dann auf Tournee unter anderem in Paris und Baden-Baden als Der Wanderer zu erleben. Im Concertgebouw Amsterdam sang er unter Karina Canellakis den Balstrode in Peter Grimes, bevor er die Spielzeit als Barak in Barrie Koskys Neuproduktion von Die Frau ohne Schatten unter der Leitung von Klaus Mäkelä beim Festival d’Aix-en-Provence beschloss.
Sein Rollendebüt als Alberich in Das Rheingold an der Opéra National de Paris in der Neuproduktion von Calixto Bieito unter Pablo Heras-Casado bildete den Auftakt zu seiner fortlaufenden Mitwirkung am Pariser Ring. Zu den weiteren Highlights der jüngsten Vergangenheit zählen sein Debüt als Der Wanderer in Siegfried mit der Hangzhou Philharmonic in China unter Markus Stenz sowie seine Auftritte als Jochanaan in Salome unter Dan Ettinger am Teatro San Carlo di Napoli und unter Alexander Soddy am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Weitere wichtige Engagements umfassen sein Rollendebüt als Holländer am Teatro Regio Torino, seine Auftritte als Wotan in Die Walküre mit den Rotterdamer Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin sowie sein Debüt mit dem Philadelphia Orchestra als Kurwenal in Tristan und Isolde.
Der international gefragte Künstler ist zudem regelmäßiger Gast an den wichtigsten Opernbühnen, wie beispielsweise an der Metropolitan Opera New York, der Oper Zürich, sowie bei bedeutenden Festivals wie unter anderem den Salzburger Festspielen oder den Wiener Festwochen.
Brian Mulligans 2017 beim Label Naxos erschienenes Debüt-Album umfasst zwei Liederzyklen von Dominick Argento und wurde von der Presse begeistert besprochen. Sein zweites Album mit dem Titel Old Fashioned, bestehend aus amerikanischen und britischen Liedern des frühen 20. Jahrhunderts und wurde 2019 veröffentlicht. Mahlers 8. Symphonie mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel ist auf DVD (Deutsche Grammophon) erhältlich.
Anfang 2022 erschien Brian Mulligans drittes Soloalbum mit dem Titel Alburnum. Es besteht aus Liedern und Zyklen aus dem 21. Jahrhundert, mit dem Pianisten Timothy Long und Musik von Mason Bates, Missy Mazzoli und Greg Spears.
September 2026 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Luis Aliaga
