© Kiran West
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Bernard Richter

– Weltmanagement –

Bernard Richter zählt zu den gefragtesten Tenören seiner Generation. Vor kurzem feierte er einen großen Erfolg als Luriciano (Ariodante) am Bolshoi in Moskau, wo er auch in der Wiederaufnahme in der Saison 2021/22 noch einmal zu erleben sein wird. Weitere zukünftige Projekte sind u.a. sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London in der Rolle des Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni) an der Scala in Mailand und Pelléas (Pelléas et Mélisande) in Tokyo.

 

In der vergangenen Saison stand er noch als Grimoaldo (Rodelinda) an der De Nationale Opera Amsterdam auf der Bühne, seine Engagements als Pelléas (Pelléas et Mélisande) and der Scala in Mailand, als Bénédict (Béatrice et Bénédict) an der Oper Köln sowie seine Aufritte bei den Wiener Festwochen und sein Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg mussten aufgrund der Coronakrise allerdings vorerst leider abgesagt werden.

 

An der Scala in Mailand war er zuvor bereits als Belfiore (La finta Giardiniera), Don Ottavio (Don Giovanni) und in den Titelpartien in Idomeneo und Schuberts Fierrabras zu erleben. Als Idomeneo gastierte er zudem an der Wiener Staatsoper. Bernard Richter ist regelmäßiger Gast an den international bedeutendsten Opernhäusern und Festivals und ist dort in den wichtigsten Rollen seines Fachs zu erleben. So gab er sein Debüt am Teatro Real Madrid in der Titelpartie in La clemenza di Tito. Als Pelléas war Bernard Richter bisher an der Wiener Staatsoper, am Teatr Wielki Warschau, an der Opéra de Lyon und mit dem Orchestre symphonique de Montréal zu hören. Zudem sang er Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Hylas (Les Troyens), Don Ottavio, Tamino (Die Zauberflöte) und Froh (Das Rheingold) an der Opéra National de Paris, Tamino bei den Salzburger Festspielen, Jaquino (Fidelio) beim Verbier Festival, Don Ottavio und Chevalier de la Force (Dialogues des carmélites) an der Bayerischen Staatsoper München, Castor (Castor et Pollux) mit dem Ensemble Pygmalion, Des Grieux (Manon) und Camille de Rossillon (Die lustige Witwe) am Grand Théâtre de Genève, Titus an der Opéra national de Lorraine in Nancy, Orphée (Orphée aux Enfers) an der Opéra de Lausanne sowie Alphonse de Monza in Ferdinand Hérolds Zampa und in der Titelpartie in Lullys Atys mit Les Arts Florissants an der Pariser Opéra-Comique. Bernard Richter tritt außerdem regelmäßig Gast am Theater an der Wien auf, wo er bisher in Partien wie Erik (Der fliegende Holländer, auf DVD erschienen), Bénédict (Béatrice et Bénédict), Don Ottavio, Medoro (Orlando Paladino) und Ecclitico (Il mondo della luna, auf DVD erschienen) zu hören war. Zudem sang er Paris (La Belle Hélène) und Fritz (La Grande Duchesse de Gérolstein) am Théâtre du Châtelet, Don Ottavio und die Titelpartie in Johann Christian Bachs Lucio Silla am Opernhaus Zürich, Ferrando (Così fan tutte) am Théâtre des Champs-Élysées und die Titelpartien in Mozarts Idomeneo, Lucio Silla und Mitridate am Theater Freiburg.

 

Bernard Richter ist außerdem ein gefragter Konzertsänger. Zuletzt war er mit Beethovens C-Dur Messe in Madrid unter der Leitung von William Christie und mit Beethovens 9. Symphonie in St. Petersburg unter der Leitung von Teodor Currentzis zu hören. Zu weiteren Konzert-Engagements aus der Vergangenheit zählen unter anderem Beethovens 9. Sinfonie mit den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan, Die Schöpfung beim Verbier Festival und Don Ottavio mit dem NHK Orchester unter Paavo Järvi in Tokio. Er trat außerdem mit den Berliner Symphonikern, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, den Les Musiciens du Louvre bei den Salzburger Pfingsfestspielen, Orchestra Sinfonica Nazionale Rai und dem Severiges Radios Symfoniorkester in Stockholm auf und gastierte auf Konzertbühnen wie der Salle Gaveau de Paris, der Tonhalle Zürich, der styriarte Graz, dem Gewandhaus Leipzig, der Accademia di Santa Cecilia und dem Konzerthaus Wien. Mit dem Festival Orchester Budapest gastierte er als Tamino und in Mozarts Requiem in London, Berlin, Amsterdam, Brügge und Baden-Baden.

 

Er arbeitet regelmäßig mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Philippe Jordan, Daniel Harding, William Christie, Adam Fischer, Kent Nagano, Marc Minkowski, Jeffrey Tate, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Sylvain Cambreling, Asher Fisch, Peter Schneider, Iván Fischer und Raphaël Pichon sowie mit Regisseuren wie Laurent Pelly, Christof Loy, Nikolaus Lehnhoff, Keith Warner, Pierre-Emmanuel Rousseau, Jean-Marie Villégier, Christophe Honoré, Zabou Breitman und Kasper Holten.

 

Bernard Richter wurde in Neuchâtel in der Schweiz geboren und studierte Gesang in seiner Heimatstadt, bevor er ans Opernstudio Biel wechselte.

September 2021 – Für eine ganz aktuelle Version der Biografie wenden Sie sich an Florian Schadhauser.