© Migle Golubickaite
© Migle Golubickaite

Vida Miknevičiūtė

– Weltmanagement –

Die litauische Sopranistin Vida Miknevičiūtė gab in der aktuellen Spielzeit ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Salome, sowie ihr Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) in der Neuproduktion von Calixto Bieto an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Als Salome wird sie in dieser Spielzeit ebenfalls an der Königlichen Oper Stockholm, am Teatro di San Carlo in Neapel und an der Staatsoper Berlin zu erleben sein, sowie als Irene (Rienzi) an die Oper Leipzig zurückkehren.

 

Vida Miknevičiūtė feierte in der Spielzeit 2018/19 ihr fulminantes Debüt an der Staatsoper Unter den Linden als Chrysothemis unter der Leitung von Daniel Barenboim und kehrte in der Spielzeit 2019/20 als Helmwige (Die Walküre) an die Staatsoper zurück. Außerdem war sie u.a. als Natalie Prinzessin von Oranien (Der Prinz von Homburg) an der Staatsoper Stuttgart, als Elettra (Idomeneo) am Staatstheater Kassel, Marguerite (Faust) und Lisa (Pique Dame) an der Lettischen Nationaloper Riga und erneut als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra) am Staatstheater Mainz zu erleben. Ihr von Presse und Publikum gefeiertes Debüt als Salome führte Vida Miknevičiūtė an die Victorian Opera in Melbourne.

 

Zwischen 2011 und 2020 gehörte Vida Miknevičiūtė dem Ensemble des Staatstheaters Mainz an, wo sie u. a. als Elettra (Idomeneo), Natalie Prinzessin von Oranien (Der Prinz von Homburg), Tatjana (Eugen Onegin), Fiordiligi (Così fan tutte), Margherita (Mefistofele), Violetta Valéry (La traviata), als Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Marguerite (Faust), Blanche (Dialogues des Carmélites), Mimì (La bohème) und Ursula (Mathis der Maler), als Elisabeth (Don Carlo) als Sieglinde in R.Wagner/Loriot (Der Ring an einem Abend) und als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra). Gastengagements führten sie als Kaiserin (Die Frau ohne Schatten), Chrysothemis (Elektra) und Maddalena di Coigny (Andrea Chénier) an das Staatstheater Kassel, an die Oper Frankfurt als Sylva Varescú (Die Csárdásfürstin) und an die Oper Leipzig als Irene (Rienzi). An der Lettischen Nationaloper in Riga gab sie ihr Debüt als Elisabeth (Tannhäuser) und war dort außerdem als Marguerite (Faust) und als Senta in einer Neuproduktion von Richard Wagners (Der fliegende Holländer) zu hören. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gestierte sie ebenfalls als Senta und ist auch weiterhin ein gern gesehener Gast der Staatsoper Hamburg, mit der sie in einem Gastspiel, unter der Leitung von Simone Young, auch im australischen Brisbane als Freia (Rheingold) zu erleben war.

 

Wichtige musikalische Impulse erhielt Vida Miknevičiūtė durch Simone Young, Daniel Barenboim, Adam Fischer, Valery Gergiev, Alexander Joel, Eun Sun Kim, Peter Schneider, Kent Nagano, Gintaras Rinkevicius und Hermann Bäumer. Bisher war Vida Mikneviciute in Inszenierungen von Regisseuren wie Lorenzo Fioroni, Katharina Thalbach, Johannes Schütz, Tilman Knabe, Harry Kupfer, Christof Nel, Tom Ryser und Vera Nemirova zu sehen.

 

Konzertauftritte führten die Sängerin in die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, zum finnischen Valery-Gergiev-Festival in Mikkeli, Teatro di San Carlo Napoli, Bratislava Festival, L’auditori de Barcelona, Auditorio Nacional Madrid sowie in ihr Heimatland Litauen. Dabei interpretierte sie die Sopranpartien von Mozarts Requiem und Krönungsmesse, Brahms’ Ein Deutsches Requiem, Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers 4. Sinfonie, Stabat Mater von Dvořák, Orffs Carmina Burana und Verdis Requiem.

 

Nach dem Besuch des Musikgymnasiums machte sie an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Kaunas ihren Magister in Gesang. Ein Erasmus-Stipendium führte die junge Sopranistin 2003 an die Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Zwischen 2005 und 2007 war Vida Miknevičiūtė Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich. Zur gleichen Zeit erhielt sie Gastverträge mit dem Festival Aix-en-Provence und dem Theater Basel. Von 2008 bis 2010 war die Sopranistin im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper engagiert, wo sie u. a. als Hebe und Phani (Les Indes galantes), Pamina (Die Zauberflöte), Adina (L’elisir d’amore), Gretel (Hänsel und Gretel), Micaëla (Carmen), Wellgunde und Freia (Rheingold) sowie als Helmwige (Walküre) zu erleben war.

 

Die Sängerin hat erfolgreich an unterschiedlichen Wettbewerben teilgenommen. Sie ist unter anderem Preisträgerin des 1. Preises und 1. Publikumspreises des Robert-Stolz-Gesangswettbewerbs „Wiener Operette“ in Hamburg und weiterer Wettbewerbe in Litauen und Russland. Zudem ist sie Stipendiatin der Barenberg-Bank für künstlerische Entwicklung Hamburg sowie des Concorso Riccardo Zandonai in Riva del Garda.

 

Januar 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Annette Kroll