© Bettina Stöß
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Hulkar Sabirova

– Weltmanagement –

Hulkar Sabirova, die von der Presse für ihren „erstaunlich reichen und offenen Ton“ (Financial Times), ihr „Luxusinstrument“, ihre „klaren, unforcierten Höhen“ und ihre „reiche und cremige“ Stimme (Bachtrack) gelobt wird, gehört zu den führenden dramatischen Koloratursopranen unserer Zeit, die sich den anspruchsvollsten Partien von Bellini, Donizetti, Mozart, Rossini oder Verdi stellen können.

 

Mit Blick auf die kommende Spielzeit 2026/27 erweitert sie ihr Repertoire um eine weitere bedeutende Verdi-Partie: Ihr Rollendebüt als Abigaille in Nabucco gibt sie zunächst am Mainfrankentheater Würzburg und übernimmt die Rolle anschließend an der Oper Leipzig.

 

Zu den Höhepunkten der jüngsten Zeit zählen ihr Rollendebüt als Aida an der Deutschen Oper Berlin, wo sie zudem als Hélène in Verdis Les vêpres siciliennes zu erleben war, sowie ihr Debüt an der Dutch National Opera Amsterdam unter der musikalischen Leitung von Lorenzo Viotti und ihre kurzfristige Übernahme der Silvester- und Neujahrsvorstellungen an der Wiener Staatsoper, die im ORF übertragen wurden. Als Leonora war sie in Verdis La forza del destino an der Opéra National de Lyon zu erleben.

 

Zudem führten Hulkar Sabirova wichtige Engagements unter anderem an die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden und die Staatsoper Hamburg, wo sie als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail auftrat. Zu ihren weiteren Höhepunkten zählen Debüts als Leonora in Il trovatore beim St. Gallen Festival, Lucio Cinna in Lucio Silla und Elettra in Idomeneo am Teatro Real Madrid sowie Auftritte in Rossinis Il viaggio a Reims an der Deutschen Oper Berlin und in einer szenischen Neuinszenierung von Verdis Messa da Requiem am Theater St. Gallen.

 

Zusätzliche Gastengagements führten sie an das Aalto-Theater Essen, wo sie als Olympia in Les contes d’Hoffmann und als Adele in Die Fledermaus einen großen Erfolg feierte, und zum Rossini-Festival in Pesaro, wo sie die Contessa de Folleville in Il viaggio a Reims sang. Eine besondere Attraktion war Hulkars Auftritt in Messa da Requiem von Verdi mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Ihr umjubeltes Debüt als Rosina in Il barbiere di Siviglia in der Arena di Verona zählt ebenfalls zu ihren wichtigen frühen Erfolgen.

 

Hulkar Sabirova begann ihre formale Gesangsausbildung im Alter von sechzehn Jahren an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim, wo sie auch an Meisterkursen bei Ks. Brigitte Fassbaender teilnahm und einen Sonderpreis beim Anneliese-Rothenberger-Gesangswettbewerb gewann. Ihre musikalische Ausbildung begann sie im Alter von sieben Jahren mit Klavier und Violine am staatlichen Internat für musikalisch begabte Kinder in ihrem Geburtsland Usbekistan.

 

Als Stipendiatin der Weisweiler-Stiftung begann sie ihre Karriere an der Deutschen Oper Berlin und wurde dort schnell für drei Spielzeiten zum Ensemblemitglied, wo sie zunächst Partien wie die Königin der Nacht sowie die Sopranistin 1 in Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern sang – eine Rolle, die sie anschließend auch bei der Ruhrtriennale verkörperte.

 

Mit ihren herausragenden Interpretationen der Titelrolle in Lucia di Lammermoor und der Sopranpartie in einer szenischen Fassung von Messa da Requiem von Verdi an der Deutschen Oper Berlin etablierte sie sich schnell als erstklassige Sopranistin mit entsprechenden Gastengagements. Zu ihrem ehemaligen Stammhaus pflegt sie eine enge Beziehung und feierte dort zuletzt große Erfolge als Rosalinde in Die Fledermaus und Madama Cortese in Il viaggio a Reims. Außerdem war sie drei Jahre lang Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel, wo sie mehrere umjubelte Rollendebüts gab, darunter Rosalinde, Iphigénie in Iphigénie en Tauride, Vitellia in La clemenza di Tito, Konstanze und Norma.

 

Hulkar Sabirova hat unter der Leitung von Dirigenten wie Ivor Bolton, Marek Janowski, Enrique Mazzola, Pier Giorgio Morandi, Donald Runnicles, Giacomo Sagripanti und Tugan Sokhiev gesungen und mit den Regisseuren Jan Bosse, Robert Carsen, Claus Guth, Damiano Michieletto und Robert Wilson gearbeitet.

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