© Uwe Arens
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Catherine Foster

– Weltmanagement –

Neben anderen Rollen des schweren dramatischen Sopranfachs wie Elektra, Turandot und Isolde, wurde die englische Sopranistin Catherine Foster vor allem durch ihre Interpretation der Brünnhilde, mit der sie sechs Jahre in Folge bei den Bayreuther Festspielen zu erleben war, weltweit bekannt.

 

In der aktuellen Spielzeit feierte Catherine Foster als Brünnhilde einen sensationellen Erfolg in der konzertanten Ring-Produktion der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Marek Janowski. Außerdem wird sie ihr Hausdebüt am Royal Opera House im Covent Garden in der Titelrolle in Puccini’s Turandot geben, eine Partie die sie auch an der Deutschen Oper am Rhein singen wird. An die Deutsche Oper Berlin wird sie als Elektra zurückkehren, mit der sie zu Beginn der Spielzeit bereits ihr Australiendebüt an der Victorian Opera in Melbourne gab. Nach dem großen Erfolg als Isolde in Roland Schwabs Neuproduktion von Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen 2022, kehrt sie zu den diesjährigen Festspielen als Isolde zurück und übernimmt darüber hinaus die Brünnhilde in Die Walküre und Götterdämmerung.

 

In der Spielzeit 2021/22 war Catherine Foster als Isolde bei den Maifestspielen in Wiesbaden und dem Wagnertagen 22 in Leipzig zu erleben. Bei den Wagnertagen am Müpa Budapest sang sie alle Brünhilden, an der Staatsoper Hamburg und der Deutschen Oper Berlin übernahm sie erneut die Elektra.

 

Zu ihrem aktuellen Repertoire zählen außerdem Partien wie Senta (Der fliegende Holländer), Elisabeth (Tannhäuser), Elisabetta (Don Carlo), Abigaille (Nabucco), Leonore (Fidelio), Leonora in La forza del destino und Il trovatore und Färberin in Die Frau ohne Schatten und viele weitere.

 

Catherine Foster arbeitete mit herausragenden Dirigenten wie Kirill Petrenko, Marek Janowski, Adam Fisher, Philippe Auguin, Simone Young, Sir Donald Runnicles, Hartmut Haenchen, Alexander Soddy Kent Nagano und Daniel Barenboim zusammen.

 

Nach Abschluss ihres Studiums 1999 begann Catherine Fosters Karriere 2001 in Weimar, wo sie bald Partien des schweren dramatischen Fachs sang. Schon kurz darauf wurde sie von weiteren bedeutenden Opernhäusern eingeladen und debütierte 2006 als Kaiserin an der Semperoper Dresden. Catherine Foster entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit von ihrer ersten Rolle als Königin der Nacht zur Brünnhilde im Ring des Nibelungen im Sommer 2008. Die Neuproduktion des Ringes von Frank Castorf im Jahr 2013 bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko markiert einen Höhepunkt in ihrer Karriere.

 

Neben den Bayreuther Festspielen eroberte sie schnell auch internationale Bühnen, so war sie unter anderem in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Tokio, Washington DC, Budapest, Amsterdam und am Liceu in Barcelona zu hören.

 

2014 wurde Catherine Foster vom Royal Birmingham Conservatoire für ihre Arbeit als international erfolgreiche Sängerin mit einem Honorary Fellowship geehrt.

In Anerkennung ihrer Wagner-Interpretationen, in die sie viel Herzblut steckt, wurde sie 2018 von der Londoner Wagner Gesellschaft mit dem Reginald-Goodall-Preis ausgezeichnet.

 

Catherine Foster lebt in Deutschland.

Januar 2023 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Bartosz Jakóbczak