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Vivica Genaux

– Europamanagement –

Die amerikanische Mezzosopranistin Vivica Genaux ist Preisträgerin des Hasse-Preises 2019 der Johann Adolf Hasse-Stiftung und des Händel-Preises 2017 der Stadt Halle. Ihre bemerkenswerte Karriere führte sie an die weltweit wichtigsten Opernhäuser und Konzertsäle, darunter das National Center for the Performing Arts in Peking, das Barbican Centre in London, die Metropolitan Opera in New York, das Rudolfinum in Prag, das Teatro Real in Madrid, das Théâtre des Champs-Élysées, die Opéra Garnier in Paris, das Bolschoi-Theater in Moskau und die Wiener Staatsoper.

In der Spielzeit 2019 – 2020 war sie am Theater an der Wien in konzertanten Aufführungen von Riccardo Broschis Merope sowie in Händels Rodrigo zu erleben. Ihr Rollendebüt in Hasses Irene gab sie im Januar 2020 ebenfalls im Theater an der Wien. 

Im Januar 2020 kehrte Vivica an das Barockfestival von Valletta zurück. Dort war sie zusammen mit „Les Musiciens du Louvre“ in ihrem Programm Porpora vs. Haendel zu hören. Bei „Le Stagioni dell’anima“ in Reggio Emilia, Italien, tritt Vivica Genaux zusammen mit „Il pomo d’oro“ mit einem Vivaldi-Programm auf. Weitere Highlights in der Saison 2019/ 2020 sind ihr Konzert in der Dresdner Frauenkirche zusammen mit „Concerto Köln“. Zu Beginn des Jahres 2019 war Vivica Genaux zusammen mit „Concerto de’ Cavalieri“ in zwei Konzerten zum Thema Farinelli zu hören, gefolgt von einem Konzert mit „La magnifica comunità“. Im Februar 2019 trat sie zusammen mit „Les Musiciens du Louvre“ in Poissy und Bilbao auf und war in bei den Internationalen Händel-Festspielen in Karlsruhe zu Gast.

Im April 2019 kehrte sie für ihr Rollendebüt als Emma in Rossinis Zelmira mit der Washington Concert Opera nach Washington, DC, zurück. Kurz darauf war sie in Madrid mit einem Farinelli-Progamm zu hören. In London trat bei der Verleihung der International Opera Awards auf, zu denen sie auch als Mitwirkende der Inszenierung von Hasses Artaserse der Pinchgut Opera 2018 eingeladen war, die dort mit dem Preis für wiederentdeckte Arbeit ausgezeichnet wurde.

Im Mai 2019 war sie zusammen mit dem „Bach Consort Wien“ in einem Vivaldi-Programm Vivica im den Wiener Musikverein zu hören. Mit dem Programm „Gender Stories“ mit Musik von Händel, Hasse und Galuppi war sie zusammen Countertenor Lawrence Zazzo und der „Lautten Compagney Berlin“ in Dortmund, Halle und in der Schweiz zu Gast. Im Rahmen des Galakonzerts „Farinelli & Friends“ gastierte sie mit einem hochkarätigen Ensemble bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2019.

Im August 2019 debütierte sie in der Rolle der Trasimedes in Riccardo Broschis Merope bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Kurz darauf war sie erneut mit „Europa Galante“ und Händels Lucio Cornelio Silla in Bukarest zu hören.

Engagements im Jahr 2018 führten Vivica nach Australien, Frankreich, Mexiko, Spanien und in die USA sowie auf Asien- und Europa-Tourneen. Im Jahr 2017 gründete Vivica die V/vox Academy und betreute den Eröffnungskurs der Akademie.

Vivicas Opernrepertoire umfasst Musik aus vier Jahrhunderten und erstreckt sich auf über mehr als sechzig Rollen, darunter mehr als vierzig Travestie-Partien.

Sie wird für ihre Interpretationen von Barock- und Belcanto-Musik gefeiert und beeindruckt durch ihre unglaubliche Bravourtechnik und die dramatische Intensität ihrer Darstellungen. Vivica Genaux wird regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet. Zahlreiche hochgelobte Audio- und Videoaufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.

Ihr Engagement für die Musik von Hasse hat erfolgreich dazu beigetragen, das Interesse an diesem Komponisten wieder zu beleben. In Meisterkursen und Lehrverpflichtungen gibt sie ihre Begeisterung und ihr Fachwissen an junge Sänger weiter.

 
Juli 2020 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser