Christa Mayer erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bayerischen Singakademie und der Musikhochschule München, die sie 2001 mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Bereits während ihres Studiums wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb und von der Richard-Strauss-Gesellschaft München.
Auf die Neuproduktionen von Rheingold und Siegfried an der Mailänder Scala in den vergangenen Spielzeiten folgt in der Saison 2025/26 die Fortführung des Ring-Projekts mit einer Neuproduktion der Götterdämmerung sowie zwei vollständigen Ring-Zyklen.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Spielzeit ist eine Neuproduktion von Snow Queen in Dresden, sowie Christa Mayers Debüt an der Berliner Staatsoper unter den Linden, wo sie im Strauss‘ Rosenkavalier die Annina singen wird. Komplettiert wird die Saison von Konzerten mit Verdis Requiem und Beethovens 9. Symphonie, sowie weiteren Vorstellungen in Dresden, unter anderem Rigoletto (Maddalena) und Die Liebe zu den drei Orangen (Prinzessin Clarisse).
Seit 2001 ist Christa Mayer Ensemblemitglied an der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo sie sehr erfolgreich zahlreiche Rollendebüts gab, u.a. als Erda (Das Rheingold und Siegfried), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly), Quickly (Falstaff), Ottavia (Poppea), Orlando (Orlando), Baba (The Rake’s progress), Adelaide (Arabella), Gaea (Daphne), Jezibaba (Rusalka), Gräfin Geschwitz (Lulu).
In Dresden stand Sie natürlich auch in anderen zentralen Partien ihres Fachs, wie Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Brangäne (Tristan und Isolde), Amneris (Aida), Didone (Les Troyens), Mrs. Quickly (Falstaff), Herodias (Salome) und Kabanicha (Káťa Kabanová) auf der Bühne.
Von der Semperoper aus eroberte Christa Mayer auch die international bedeutenden Bühnen. So führen sie Gastengagements regelmäßig zum Beispiel an die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, an das Teatro del Maggio Musicale Florenz und das Teatro La Fenice Venedig, ans New National Theatre Tokio sowie an die Opernhäuser in Barcelona, Sevilla, Bilbao und Madrid, an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper sowie die Bayerische Staatsoper und zu den Salzburger Osterfestspielen.
Besondere Bedeutung in Ihrer Karriere kommt den Bayreuther Festspielen zu, wo sie 2008 unter der Leitung von Christian Thielemann in den Partien Erda und Waltraute ihr Debüt auf dem grünen Hügel gab. Seitdem haben die Bayreuther Festspiele jährlich einen festen Platz in ihrem Kalender und sie übernimmt dort auch Partien wie Brangäne, Fricka, Waltraute und Magdalene.
Auch als Konzertsängerin ist Christa Mayer international gefragt. Sie tritt mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre de Paris, dem BBC Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Gulbenkian Orchestra, der Staatskapelle Dresden auf und interpretiert Werke wie Schönbergs Gurrelieder, Mahlers 2., 3. und 8. Symphonie sowie sein Lied von der Erde, Beethovens Missa Solemnis, aber auch zeitgenössische Musik, wie das Requiem von Detlev Glanert.
Im Rahmen ihrer Auftritte auf den Konzert- und Opernbühnen arbeitet Sie mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Sir Colin Davis, Jonathan Nott, Axel Kober Omer Meir Wellber, Robin Ticciati, Semyon Bychkov, Marek Janowski, Ingo Metzmacher und Simone Young, um nur einige zu nennen.
Im Februar 2020 hat die Sächsische Staatsoper Dresden Christa Mayers künstlerische Verdienste mit dem Titel Kammersängerin gewürdigt. Das Land Bayern ehrte Christa Mayer im Herbst 2020 mit dem Bayerischen Kulturpreis.
Januar 2026 – Bitte kein früheres Material verwenden. Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Nicola Kamphausen
