© Bertold Fabricius
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Wilhelm Schwinghammer

– Weltmanagement –

Wilhelm Schwinghammer ist einer der herausragenden Bässe der jüngeren Generation. Sein breites Repertoire reicht von der Barockmusik bis zum 21. Jahrhundert und umfasst die großen Partien seines Fachs wie Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), Sarastro (Die Zauberflöte), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Daland (Der fliegende Holländer), Fasolt (Das Rheingold), Rocco (Fidelio), Sparafucile (Rigoletto), Orest (Elektra) und Baron von Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier).

 

In der aktuellen Spielzeit ist Wilhelm Schwinghammer an der Oper Zürich (Salome), an der Staatsoper Hamburg als König Heinrich und Le Comte des Grieux (Manon), als Sarastro an der Semperoper Dresden und als Herr Reich (Die lustigen Weiber von Windsor) an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zu erleben. Bei den Bayreuther Festspielen 2022 wird er als Fafner in Das Rheingold und Siegfried zu sehen sein.

 

Der Sänger ist gefragter Gast an allen großen internationalen Opernhäusern. Engagements führten ihn unter anderem nach München, Berlin, Dresden, Wien, Zürich, Paris, Lyon, Mailand, Barcelona, Bilbao, Los Angeles, Washington, Chicago und Toronto sowie zum Hong Kong Arts Festival. Auch als Konzertsänger ist Wilhelm Schwinghammer erfolgreich, er tritt mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Concerto Köln auf. Sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich arbeitet er regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Simone Young, Marek Janowski, Sebastian Weigle und Philippe Herreweghe zusammen.

 

Große Erfolge gelangen Wilhelm Schwinghammer unter anderem als König Heinrich in Hans Neuenfels’ Lohengrin-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen, in der Titelpartie von Stefan Herheims Neuproduktion von Le nozze di Figaro und als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) an der Hamburgischen Staatsoper sowie als Fasolt im neuen Ring des Nibelungen an der Lyric Opera Chicago. 2005 debütierte er bei den Salzburger Festspielen an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazon mit der Partie des Dr. Grenvil in La Traviata. 2011 kehrte er für Salome unter der Leitung von Sir Simon Rattle nach Salzburg zu den Osterfestspielen zurück. Herausragende Projekte der jüngeren Vergangenheit sind die Gurrelieder in Madrid, Die Zauberflöte (Sarastro) in Valencia, Elektra (Orest) in Toronto, Mozarts c-Moll-Messe an der Mailänder Scala und Der fliegende Holländer (Daland) in Bilbao. Im Oktober 2019 gab er sein Rollendebüt als Herr Reich in der Neuproduktion von Otto Nicolais komisch-fantastischer Oper Die lustigen Weiber von Windsor an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. Im November 2020 war er als Fasolt in Das Rheingold in einer coronabedingt konzertanten und im Radio gesendeten Aufführung der Opéra national de Paris zu hören. Bei den Bayreuther Festspielen ist Wilhelm Schwinghammer seit 2012 regelmäßiger Gast, neben der Partie des Königs Heinrich sang er dort mehrmals die Rolle des Fasolt. Im Sommer 2019 kehrte er für die Neuproduktion des Tannhäuser zu den Festspielen zurück, ebenso 2021.

 

Der in Bayern geborene Bass begann seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und studierte anschließend Gesang an der Universität der Künste Berlin bei KS Harald Stamm. Es folgten Meisterkurse bei KS Kurt Moll und KS Marjana Lipovšek. 2003 wurde Wilhelm Schwinghammer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. 2006 wechselte er in das Ensemble des Hamburger Opernhauses, seit 2017 ist er freischaffend. Wilhelm Schwinghammer erhielt zahleiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem gewann er 2009 den ARD-Wettbewerb und erhielt auch den Publikumspreis.

April 2022 – Bitte kein früheres Material verwenden. Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Nicola Kamphausen