© Ivan Tarusin
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Vitalij Kowaljow

– Weltmanagement –

Vitalij Kowaljow zählt zu den führenden Bassstimmen unserer Zeit und wird für seinen warmen Stimmklang sowie seine emotional eindringlichen Interpretationen gefeiert. In einer mehr als zwei Jahrzehnte umfassenden Karriere hat er nahezu 50 Opernpartien auf renommierten Bühnen wie dem Teatro alla Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera und der Semperoper Dresden gesungen. Gastengagements führten ihn zudem an bedeutende Opernhäuser wie das Gran Teatre del Liceu, die Wiener Staatsoper und das Sydney Opera House sowie zu renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Tanglewood Festival und den Savonlinna Opernfestspielen.

 

Auch die Spielzeit 2026/27 unterstreicht die Vielseitigkeit von Vitalij Kowaljows Repertoire: Er ist als Padre Guardiano in La forza del destino an der Deutschen Oper Berlin, als Hunding in Die Walküre am Teatro Colón in Buenos Aires, als Lodovico in Verdis Otello an der Metropolitan Opera sowie unter der musikalischen Leitung von Gianandrea Noseda als Alter Hebräer in Saint-Saëns’ Samson et Dalila am Opernhaus Zürich zu erleben.

 

Als Spezialist der großen Verdi-Basspartien wurde Vitalij Kowaljows Zaccaria in Nabucco an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro dell’Opera di Roma und am Teatro alla Scala gleichermaßen gefeiert. Ebenso hoch gelobt wurde sein Filippo II. in Don Carlo an der Semperoper Dresden sowie sein Banco in Macbeth, den er an zahlreichen führenden europäischen Opernhäusern verkörperte. Den Conte di Walter in Luisa Miller sang er am Teatro alla Scala, Ramfis in Aida am Royal Opera House Covent Garden, am Gran Teatre del Liceu, in der Arena di Verona sowie an der Metropolitan Opera. Große Anerkennung fanden zudem seine Interpretationen des Don Ruy Gomez de Silva in Ernani am Sydney Opera House sowie des Jacopo Fiesco in Simon Boccanegra an der Opéra de Monte-Carlo und der Bayerischen Staatsoper. Darüber hinaus war er als Padre Guardiano in La forza del destino an der Metropolitan Opera sowie in Barcelona, München, Genf, Amsterdam und Dresden zu erleben.

 

Auch das Wagner-Fach nimmt einen wichtigen Platz in seinem Repertoire ein. So sang er unter anderem Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Osterfestspielen Salzburg und an der Semperoper Dresden, Wotan und den Wanderer in Der Ring des Nibelungen am Teatro alla Scala, an der Semperoper Dresden, der LA Opera, bei den Osterfestspielen Salzburg und weiteren internationalen Häusern sowie den Holländer in Der fliegende Holländer an der Canadian Opera Company und der Hamburgischen Staatsoper.

 

In der vergangenen Spielzeit kehrte Kowaljow in mehreren seiner zentralen Partien auf die Bühne zurück: als Don Ruy Gomez de Silva in Ernani in der Arena di Verona, als Timur in Turandot am Royal Opera House Covent Garden sowie im Rahmen einer Konzerttournee mit dem Gewandhausorchester Leipzig durch Europa und China als Hunding in Die Walküre.

 

Mit seinem Fürsten Gremin in Eugen Onegin begeisterte er das Publikum am Grand Théâtre de Genève, am Opernhaus Zürich und am Theatro Municipal de São Paulo. Ebenso große Anerkennung fand seine Darstellung des René in Iolanta an der Metropolitan Opera und in Monte-Carlo. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen außerdem Timur in Turandot an der Metropolitan Opera, Hunding in Die Walküre bei den Bayreuther Festspielen sowie Pimen in Boris Godunow an der Dutch National Opera Amsterdam.

 

Darüber hinaus ist Kowaljow mit zahlreichen weiteren renommierten Orchestern aufgetreten. Seine Diskografie umfasst Einspielungen von La Bohème (2008), I Medici (2010) und Don Giovanni (2012), die bei Deutsche Grammophon erschienen sind.

September 2026 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Lion Tewes