© Barbara Aumüller
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Liviu Holender

– Weltmanagement –

Der österreichische Bariton Liviu Holender gehört seit der Spielzeit 2019/2020 dem Ensemble der Oper Frankfurt an und ist diese Spielzeit in der Hauptrolle des Henrik in der Neuproduktion Die Maskerade von Carl Nielsen, sowie als Marullo (Rigoletto) und Marco (Gianni Schicchi) zu hören. Neben seinem Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Riccardo Chailly am Teatro alla Scala in Mailand sind Auftritte als Dr. Falke (Die Fledermaus) unter Zubin Mehta und Harlekin (Ariadne auf Naxos) unter Daniele Gatti am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in der Spielzeit 2021/22 geplant. Zudem debütiert er als Heerufer (Lohengrin) unter Marek Janowski beim Tokio Spring Festival.

 

In den vergangenen zwei Spielzeiten umfassten seine Rollen an der Oper Frrankfurt u.a. Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Leone (Tarmerlano), Hans (Traumgörge), Steuermann (Tristan und Isolde), Moralès/Dancaïro (Carmen), Masetto (Don Giovanni) und Marullo (Rigoletto). Sein Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl als Dottore Malatesta in Don Pasquale musste Corona bedingt leider abgesagt werden. Außerdem war er als Conte an der Lettischen Nationaloper Riga zu erleben. 

 

Von 2017 bis 2019 war Liviu Holender Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort sang er u. a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La Bohème) sowie Hans Scholl in Udo Zimmermanns Die weiße Rose. Zudem war er als Marullo bei den Bregenzer Festspielen 2019, als Silvio (Pagliacci) und Conte Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder.

 

Auf dem Konzertpodium sang er in der Spielzeit 2018/2019 u. a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin. Er war Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings (unter Thomas Hampson) im Jahr 2021. Sein Debüt in Frankreich fand im September 2021 im Rahmen eines Liederabends an der Philharmonie de Paris sowie beim Festival Royaumont statt. Weitere Konzerte sind beim Radio France Musique, der Schubertiade Hohenems und den Festspielen Tagenbrunn geplant. Mit dem Sinfonieorchester Basel singt Liviu Holender im April 2022 das Brahms Requiem unter der Leitung von Marek Janowski.

 

An der Volksoper Wien gab er in der Saison 2016/2017 sein Debüt als Freddy Eynsford-Hill in My Fair Lady. In den vorangegangenen Jahren debütierte er in einer Produktion der Wiener Musikuniversität am Schlosstheater Schönbrunn als Dr. Falke.

 

Liviu Holender studierte am Konservatorium Wien Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klarinette. Beim Bundeswettbewerb „Prima la musica“ errang er in der Sparte Kammermusik den ersten Platz mit Auszeichnung. Er war Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper, wo er u. a. als Hirte in Tosca auftrat. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität. Außerdem studierte er Jura an der Universität Wien.

Februar 2022 – Für die aktuellste Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser