© Maria Chabounia
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Kartal Karagedik

– Weltmanagement –

Der Bariton Kartal Karagedik wurde von der Presse für seine „virile, mediterran getönte Stimme“ gelobt, die sich durch „sanfte Wärme und emotionale Tiefe“ auszeichnet.

 

In der Spielzeit 2026/27 setzt Kartal Karagedik seinen Weg mit markanten Rollendebüts und wichtigen Erweiterungen seines Repertoires fort. Die Saison beginnt an der Hamburgischen Staatsoper mit seinem Rollendebüt als Macbeth in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper, in einer Neuproduktion von Tobias Kratzer. Bald darauf ist er in derselben Rolle auch am Teatro Massimo di Palermo zu erleben – unter der Leitung von Riccardo Muti, einem der herausragenden Verdi-Dirigenten unserer Zeit. Weitere Höhepunkte der Saison sind unter anderem sein Rollendebüt als Scarpia in Puccinis Tosca am Salzburger Landestheater, seine Rückkehr zur Opera Ballet Vlaanderen in Antwerpen als Giorgio Germont (La traviata), sowie die Partie des Lord Enrico Ashton in Donizettis Lucia di Lammermoor an der Opéra national du Rhin in Straßburg.

 

Die kürzlich vergangene Spielzeit stand ebenfalls im Zeichen neuer künstlerischer Herausforderungen. Karagedik gab sein Rollendebüt als Amfortas in Wagners Parsifal an der Opera Ballet Vlaanderen in Gent und Antwerpen. An der Hamburgischen Staatsoper war er als Giorgio Germont (La traviata), als Prinz Jelezki (Pique Dame), als Sharpless (Madama Butterfly) und als Peter in Humperdincks Hänsel und Gretel zu erleben.

 

Sein vielseitiges Repertoire mit über 40 Rollen reicht von Verdi bis Gluck. Zu seinen wichtigsten Patien gehören Renato (Un ballo in maschera), Rodrigo (Don Carlo), Germont (La traviata), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Zurga (Les pêcheurs de perles) und Oreste (Iphigénie en Tauride), sowie die Titelpartien in Simon Boccanegra, Don Giovanni und Tschaikowskis Eugen Onegin.

 

Karagedik ist an führenden Opernhäusern und Festivals aufgetreten, darunter das Savonlinna Opera Festival, das Grand Théâtre de Genève, die Opéra de Monte-Carlo, das Puccini Festival in Torre del Lago, das Schleswig-Holstein Musik Festival und das Teatro Comunale di Bologna.

 

Auf der Konzertbühne ist er mit Werken von Mahler (Sinfonie Nr. 8, Kindertotenlieder, Lieder eines fahrenden Gesellen), Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht, Beethovens Sinfonie Nr. 9 und Bachs Weihnachtsoratorium, sowie in zahlreichen Liederabenden aufgetreten. Er sang in bedeutenden Konzertsälen wie der Hamburger Elbphilharmonie, dem Brucknerhaus Linz, den Mahler-Festwochen in Toblach, dem Wiener Mozartsaal, dem Münchner Herkulessaal, der Metropolitan Hall in Tokio und dem TivoliVredenburg.

 

Im Jahr 2025 veröffentlichte Karagedik sein Debütalbum „PROMETHEUS“, eine Sammlung von Schubert-Liedern, die von der klassischen Antike und der Mythologie inspiriert sind und die er mit dem Pianisten Helmut Deutsch aufgenommen hat.

 

Er hat mit renommierten Dirigentinnen und Dirigenten wie Joana Mallwitz, Stefano Ranzani, Ottavio Dantone, Eliahu Inbal, Gianluca Capuano, Kent Nagano und Pablo Heras-Casado zusammengearbeitet.

 

Geboren in Izmir in der Türkei, studierte Karagedik Gesang in seiner Heimatstadt und in Istanbul und ging später an die Accademia dell’Opera Italiana in Bologna. Seit 2015 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Hamburg.

 

Neben seiner musikalischen Karriere ist Karagedik auch ein anerkannter und preisgekrönter Fotograf. Seit 2014 werden seine Einzelausstellungen von Publikum und Kritikern gleichermaßen gelobt.

September 2026 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an agentur@hilbert.de