© Brecia Amisano - Teatro alla Scala
© Brecia Amisano - Teatro alla Scala

Lorenzo Viotti

– Weltmanagement –

In seiner neuen Position als Chefdirgent des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera (DNO) eröffnete Lorenzo Viotti die Saison 2021/22 mit Alexander von Zemlinskys Der Zwerg und Joseph Haydns Missa in tempore belli. Sein Debüt an der DNO gab er bereits im September 2019, als er für Sir Mark Elder in Pagliacci / Cavalleria rusticana einsprang.

 

Viotti hat sich sowohl als Opern- als auch als Konzertdirigent bereits einen Namen gemacht. Er dirigierte neben zahlreichen Konzerten vom klassischen bis zum zeitgenössischen Repertoire zuletzt Gounods Romeo et Juliette (La Scala, Milano), Manon Lescaut (Oper Frankfurt), Rigoletto (Staatsoper Stuttgart und Semperoper Dresden), Werther (Oper Frankfurt und Opernhaus Zürich), Tosca (Oper Frankfurt und New National Theatre Tokyo), Carmen (Staatsoper Hamburg und Opéra national de Paris), Die Csárdásfürstin (Opernhaus Zürich) und  Faust (Opéra national de Paris, Aufzeichnung und TV-Übertragung).

 

Darüber hinaus hat er mehrere bedeutende Dirigierwettbewerbe gewonnen, darunter den Nestlé Young Conductors Award bei den Salzburger Festspielen 2015, den 11. internationalen Dirigentenwettbewerb des Orquestra de Cadaqués und den  Dirigierwettbewerb beim MDR Sinfonieorchester. 2017 erhielt er bei den International Opera Awards in London die Auszeichnung als “Newcomer des Jahres“.

 

Zu den zahlreichen bedeutenden Orchestern, die Viotti bereits dirigiert hat, zählen u.a. das Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam, das BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, das Royal Liverpool Philharmonic, das Netherlands Philharmonic, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhaus-Orchester Leipzig,  die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Gustav Mahler Jugendorchester,  das Tokyo Symphony Orchestra, das Orchestre National de France in Paris, die Bamberger Symphoniker, das Tonkünstler-Orchester, das Orchestra Filarmonica della Scala, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, Göteborgs Symfoniker, das Danish National Radio Symphony Orchestra, die Camerata Salzburg, das Royal Philharmonic Orchestra in London und das Gulbenkian Orchestra in Lissabon, das Voitti bis Ende August 2021 drei Jahre lang als Chefdirigent leitete und wo er auch durch besondere Projekte neue Publikumsschichten gewinnen konnte.

 

Für seine Debüts in den USA mit dem Cleveland Orchestra und in Kanada mit dem Orchestre Symphonique de Montréal wurde Lorenzo Viotti vom Publikum und der Fachpresse hoch gelobt.

 

Im Januar 2020 übernahm er kurzfristig für Emmanuel Krivine das Dirigat zweier Konzerte mit dem Orchestre national de France in Wien und Bratislava. Ende Februar 2020 dirigierte Lorenzo Viotti erstmalig auch die Berliner Philharmoniker mit Konzerten in Berlin und Baden-Baden. Das für Mai geplante Debüt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks musste aufgrund der COVID19-Epidemie verschoben werden.

 

Zu seinen zukünftigen Dirigaten zählen neben zahlreichen Konzertprojekten Thaïs (Teatro alla Scala) und Tosca (DNO).

 

Lorenzo Viotti wurde in Lausanne in eine französisch-italienische Musikerfamilie geboren und besitzt die französische und die Schweizer Staatsangehörigkeit. Er studierte Klavier, Gesang sowie Schlagzeug in Lyon und besuchte Orchesterdirigierkurse bei Professor Georg Mark in Wien, wo er gleichzeitig als Schlagzeuger in verschiedenen großen Orchestern, unter anderem den Wiener Philharmonikern, auftrat. Seine Dirigentenausbildung setzte er bei Nicolás Pasquet am Franz-Liszt-Konservatorium in Weimar fort.

Juni 2021 – Bitte kein früheres Material verwenden. Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Katharina Nußbaum