© Brecia Amisano - Teatro alla Scala
© Brecia Amisano - Teatro alla Scala

Lorenzo Viotti

– Weltmanagement –

Mit nur 29 Jahren wurde Lorenzo Viotti zum Chefdirigenten des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera (DNO) in Amsterdam berufen. Er startet dort in der Saison 2021/22. Sein Debüt an der DNO gab er früher als geplant und sprang im September 2019 für Sir Mark Elder in Pagliacci / Cavalleria rusticana ein.

 

Der derzeitige Chefdirigent des Gulbenkian Orchestras in Lissabon war schon mit 25 Jahren Gewinner des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2015, des 11. internationalen Dirigentenwettbewerbs des Orquestra de Cadaqués sowie Erster Preisträger des Dirigierwettbewerbs beim MDR Sinfonieorchester.

 

2017 erhielt er bei den International Opera Awards in London die Auszeichnung als “Newcomer des Jahres“.

 

Lorenzo Viotti hat bereits zahlreiche bedeutende Orchester dirigiert, darunter das Königliche Concertgebouw-Orchester in Amsterdam, das BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, das Royal Liverpool Philharmonic, das Netherlands Philharmonic, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhaus-Orchester Leipzig,  die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Gustav Mahler Jugendorchester,  das Tokyo Symphony Orchestra, das Orchestre National de France in Paris, die Bamberger Symphoniker, das Tonkünstler-Orchester, das Orchestra Filarmonica della Scala, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, Göteborgs Symfoniker, das Danish National Radio Symphony Orchestra, die Camerata Salzburg, das Royal Philharmonic Orchestra in London, das Gulbenkian Orchester in Lissabon.

 

Für seine kürzlich erfolgten Debüts in den USA mit dem Cleveland Orchestra und in Kanada mit dem Orchestre Symphonique de Montréal wurde Lorenzo Viotti vom Publikum und der Fachpresse hoch gelobt.

 

Im Januar dieses Jahres übernahm er kurzfristig für Emmanuel Krivine das Dirigat zweier Konzerte mit dem Orchestre national de France in Wien und Bratislava.

 

Ende Februar dirigierte Lorenzo Viotti erstmalig auch die Berliner Philharmoniker mit Konzerten in Berlin und Baden-Baden. Das für Mai dieses Jahres geplante Debüt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks muss aufgrund der COVID19-Epidemie verschoben werden.

 

Viotti dirigierte neben zahlreichen Konzerten vom klassischen bis zum zeitgenössischen Repertoire zuletzt Romeo et Juliette (Mailänder Scala), Manon Lescaut (Oper Frankfurt), Rigoletto (Staatsoper Stuttgart und Semperoper Dresden), Werther (Oper Frankfurt und Opernhaus Zürich), Tosca (Oper Frankfurt und New National Theatre Tokyo) und Carmen (Staatsoper Hamburg und Opéra National de Paris).

 

Eine Reihe der jüngsten und zukünftigen Projekte mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden: Carmen (Metropolitan Opera),  Madama Butterfly (Semperoper Dresden), La Bohème (Opéra national de Paris).

 

Zu den zukünftigen Opern-Projekten gehören neben seinen weltweiten Konzertdirigaten Carmen Faust (Opéra National de Paris), Otello (De Nationale Opera Amsterdam) und Thaïs (Teatro alla Scala). Im September und Oktober übernimmt er das Dirigat von Die Csárdásfürstin am Opernhaus Zürich.

 

Lorenzo Viotti wurde in Lausanne in eine französisch-italienische Musikerfamilie geboren und besitzt die französische und die Schweizer Staatsangehörigkeit. Er studierte Klavier, Gesang sowie Schlagzeug in Lyon und besuchte Orchesterdirigierkurse bei Professor Georg Mark in Wien, wo er gleichzeitig als Schlagzeuger in verschiedenen großen Orchestern, unter anderem den Wiener Philharmonikern, auftrat. Seine Dirigentenausbildung setzte er bei Nicolás Pasquet am Franz-Liszt-Konservatorium in Weimar fort.

 

Januar 2021 – Bitte kein früheres Material verwenden. Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Katharina Nußbaum