Deniz Uzun
– Weltmanagement, außer IT, MC –
Deniz Uzun zählt zu den herausragenden Mezzosopranistinnen ihrer Generation und ist international auf den Opern- und Konzertbühnen gefragt. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne und umfasst zentrale Partien des italienischen, französischen, russischen und deutschen Fachs. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Wagner-Repertoire mit Rollen wie Fricka, Waltraute, Erda und der Ersten Norn. Zu weiteren prägenden Rollen zählen Carmen, Hänsel in „Hänsel und Gretel“, Mère Marie de l’Incarnation in „Dialogues des Carmélites“, Polina in „Pique Dame“, Olga in „Eugen Onegin“, Sonyetka in „Lady Macbeth von Mzensk“, Isabella in „L’italiana in Algeri“, Ruggiero in „Alcina“, Ino in „Semele“, Dido in „Dido and Aeneas“, Tamiri in „Farnace“ sowie Mrs. Quickly in „Falstaff“ und Maddalena in „Rigoletto“.
Highlights der Saison 2026/27 beinhalten Aufführungen der „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Fabio Luisi in Kopenhagen und Edinburgh sowie unter Patrick Hahn in Glasgow. Außerdem wird Deniz Uzun in Turin am Teatro Regio in „Juditha Triumphans“ unter Gianluca Capuano und in Beethovens „Missa solemnis“ mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst sowie als Erda in Wagners „Rheingold“ und „Siegfried“ am Opernhaus in Peking zu erleben sein.
Zu weiteren Höhepunkten ihrer Karriere zählten jüngst Debüts am Teatro Real Madrid, am Théâtre des Champs-Élysées, an der Opéra de Marseille und am Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau sowie eine USA-Tournee mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst mit Verdis „Messa da Requiem“, darunter ihr Debüt in der Carnegie Hall. Beim Festival della Valle d’Itria übernahm sie zudem die Titelpartie in Bizets Urfassung der „Carmen“ aus dem Jahr 1874, dirigiert von Fabio Luisi. Vergangene Engagements führten sie unter anderem an das Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper, die Salzburger und Tiroler Festspiele, an die Komische Oper Berlin, an die Opéra de Monte-Carlo, das Teatro Massimo, das Teatro Lirico di Cagliari, das Teatro La Fenice sowie an das Teatro Regio di Torino.
Als Konzertsängerin ist Deniz Uzun regelmäßig mit renommierten Orchestern in Europa und den USA zu erleben. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. Bachs „Weihnachtsoratorium“, „Matthäuspassion“ und „Messe in h-Moll“, Beethovens „9. Sinfonie“, Berlioz’ „Les Nuits d’été“, Dvořáks „Stabat Mater“, Mahlers „2. Sinfonie“, Mozarts „Requiem“ und Ravels „Shéhérazade“.
Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Deniz Uzun mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, Simone Young, Jakub Hrůša und Gianandrea Noseda, Gianluca Capuano, Patrick Hahn, Francesco Cilluffo, Valentin Uryupin, Vasily Petrenko, William Christie sowie mit Regisseuren wie Emma Dante, Robert Carsen, Barrie Kosky, Dmitri Tcherniakov, Calixto Bieito, Nina Russi, Andreas Homoki, Marco Štorman, Marie-Eve Signeyrole und Krzysztof Warlikowski zusammen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des 1. Preises der Elizabeth Connell International Singing Competition und des Éva Marton-Preises in 2021. 2016 bis 2021 war sie Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, davor 2015/16 im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München. Geboren in Mannheim, studierte Deniz Uzun in Karlsruhe, Mannheim sowie an der Jacobs School of Music in Bloomington, Indiana University (USA).
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