Patrick Lange begeistert weltweit mit seinen musikalisch tiefgreifenden Interpretationen und seinem von profunder Souveränität geprägten Dirigat, das von der Presse als „klangsinnlich und empathisch“ (BR Klassik) und „vom ersten Takt: Magie!“ (Klassik begeistert) beschrieben wird.
Er ist regelmäßiger Gast an Theatern wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper in München und der Opéra National de Paris. Weitere Engagements führten ihn u.a. an die Opéra du Capitole Toulouse, Semperoper Dresden, Royal Opera House London, Opera Australia Sydney, Opernhaus Zürich, Canadian Opera Company Toronto, Korean National Opera Seoul, Opéra national du Rhin in Straßburg und zum Hong Kong Arts Festival.
Höhepunkte der Spielzeit 2026/27 beinhalten unter anderem Produktionen von Verdis Rigoletto an der Opera North in Nordengland, Schwanensee mit der Fondazione Arena di Verona, sein Dirigat der Fledermaus an der Wiener Staatsoper und seine Rückkehr an die Bayerische Staatsoper mit Wiederaufnahmen von Gounods Faust, Mozarts Entführung aus dem Serail und dem Ballett Circles and Waves.
Zu Beginn der Spielzeit 2025/26 war er an der Wiener Staatsoper in der Zauberflöte zu erleben. Am Aalto-Theater Essen übernahm er die musikalische Leitung einer Neuproduktion von Hindemiths Cardillac in der Regie von Guy Joosten, gefolgt von der Neuproduktion Waves and Circles des Bayerischen Staatsballetts in München. Außerdem leitete er das Orchester der Wiener Staatsoper bei einem Gastspiel mit Mozarts Cosi fan Tutte an der Opéra de Monte Carlo.
Auf dem Konzertpodium leitete er unter anderem das Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, die Dortmunder Philharmonikern, das George Enescu Philharmonic Orchestra in Bukarest und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern. Im Rahmen der ihm sehr am Herzen liegenden Nachwuchsförderung agierte er als Jurymitglied des German Conducting Awards des Deutschen Musikrats .
2024/25 leitete er Neuproduktionen von Madama Butterfly am Landestheater Linz und von Le comte Ory am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Mit der Produktion von Der fliegende Holländer in St. Margarethen dirigierte er zum Ende der Spielzeit die erste Wagner-Oper auf Europas größter Naturbühne. Das Werk dirigierte er 2025 auch am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden und an der Bayerischen Staatsoper in München. Das Opernglas (5/25) schrieb über die Münchner Serie, dass sie „in ihrer unmittelbar überwältigenden Kraft einer Sensation gleich“ kam und „vieles in den Schatten stellte, was man hier und anderswo zu hören bekam“. An der Opera North in England dirigierte er Die Zauberflöte und an der Wiener Staatsoper schloss sich Mahlers Vierte Sinfonie in einer Ballettchoreografie von Martin Schläpfer an. Er war außerdem im Rahmen einer Bizet-Gala an der Opéra National de Paris und beim Neujahrskonzert des WDR Funkhausorchesters zu erleben, sowie in der im ORF übertragenen Spielzeitpräsentation 2025/26 der Wiener Staatsoper. In sinfonischen Konzerten dirigierte er unter anderem das Bruckner Orchester Linz, das Staatsorchester Braunschweig und – im Rahmen seiner langjährigen Zusammenarbeit – das Bundesjugendorchester.
Seine Spielzeit 2023/24 eröffnete er mit einer Neuproduktion von Madama Butterfly am Seongnam Arts Center in Südkorea, bevor er für Ravels L’enfant et les sortilèges und Ma mère l’oye, sowie für Giselle an die Pariser Oper und für Tschaikowskis Dornröschen an die Wiener Staatsoper zurückkehrte. Auf Tournee mit der Bayerischen Staatsoper dirigierte er Ariadne auf Naxos in Hong Kong und am Théâtre du Capitole in Toulouse leitete er eine Neuproduktion von Eugen Onegin. Auf dem Konzertpodium trat er unter anderem mit dem WDR in Köln, der Jenaer Philharmonie, der Sinfonica Madrid und mit dem Jerusalem Symphony Orchestra auf.
In der Saison 2022/23 kehrte Patrick Lange für Die Fledermaus und die Ballette Dornröschen und Im Siebten Himmel an die Wiener Staatsoper zurück. Er war erneut an der Pariser Oper zu erleben, wo er Strawinskys Feuervogel und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen dirigierte. Außerdem war er in Vasily Barkhatovs Neuproduktion von Der fliegende Holländer an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben, hatte die musikalische Leitung der Neuproduktion von Der Freischütz am Theater an der Wien inne und stand an der Komischen Oper Berlin bei Rusalka am Pult.
Patrick Lange war von 2017 bis 2022 Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
Seine Laufbahn als Operndirigent begann er in Zürich und Luzern. Mit Le nozze di Figaro gab er 2007 sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo er ab 2008 als Erster Kapellmeister und ab 2010 als Chefdirigent des Hauses wirkte. Seine Interpretationen von Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung: Andreas Homoki), Rusalka (Inszenierung: Barrie Kosky) und Der Freischütz (Inszenierung: Calixto Bieito) fanden internationale Beachtung.
Patrick Lange arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie dem Wiener Staatsopernorchester, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, den Hamburger und Bamberger Symphonikern, den Essener Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Mahler Chamber Orchestra sowie den Sinfonieorchestern des SWR und WDR und dem Simón Bolívar-Jugendorchester in Venezuela. Er ging auf Tournee mit der Academy of St. Martin in the Fields, den Stuttgarter Philharmonikern, dem RSO Wien und mehrmals mit dem Bundesjugendorchester, dem er eng verbunden ist.
In der Nähe von Nürnberg geboren, begann er als Achtjähriger seine musikalische Laufbahn im Knabenchor der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er Dirigieren an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich. 2005 wurde er in das Förderprogramm Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen und von Claudio Abbado zum Assistenzdirigenten des Gustav Mahler Jugendorchesters ernannt. Hier assistierte Patrick Lange in den Jahren 2005 bis 2009 neben Claudio Abbado auch Herbert Blomstedt, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Philippe Jordan und Ingo Metzmacher. Als Assistent Claudio Abbados begleitete er den italienischen Dirigenten auch zu den Berliner Philharmonikern, dem Lucerne Festival Orchestra und dem Orchestra Mozart Bologna.
2007 erhielt Patrick Lange den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie „Förderpreis für junge Dirigenten“ und 2009 das erstmals verliehene Eugen-Jochum-Stipendium des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
CD Produktionen beinhalten unter anderem Aufnahmen mit der Klarinettistin Shirley Brill (Orchestre de Chambre Genève, La Dolce Volta) und den Tenören Pavol Breslik (Münchner Rundfunkorchester, Orfeo) und Maximilian Schmitt (WDR-Sinfonieorchester, Oehms-Classics).
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