Uliana Alexyuk

– Weltmanagement –

Die ukrainische Sopranistin Uliana Alexyuk gab in der Spielzeit 2020/21 ihr Debüt als Violetta Valéry (La traviata) und wird ebenfalls noch in der laufenden Spielzeit ein weiteres Debüt als Lauretta (Gianni Schicchi) am Badischen Staatstheater Karlsruhe geben. In der Spielzeit 2019/20 sang sie in Karlsruhe die Pamina (Die Zauberflöte), Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein) und war als Frasquita (Carmen) mit dem Kammerorchester Basel beim Gstaad Menhin Festival zu erleben. Zukünftige Engagements führen sie erneut an das Grand Théâtre de Genève.

 

Seit 2014/15 gastierte sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe u. a. als Musetta in La bohème, Prinzessin/Feuer/Nachtigall in Ravels L’enfant et les sortilèges und die Titelpartie in Strawinskis Nachtigall. In der folgenden Spielzeit wurde sie fest in das Ensemble aufgenommen und seither als Nanetta in Falstaff, Giulietta in I Capuleti e i Montecchi, Blondchen in Die Entführung aus dem Serail, Frasquita, Adina in L’elisir d’amore, Iris in Händels Semele, Waldvogel in Siegfried, Servilia in La clemenza di Tito, Celia in Lucio Silla und in der Titelrolle in Gounods Roméo et Juliette, 5. Magd in Elektra sowie bei Liederabenden und Konzerten gefeiert. In 2017 kehrte sie an die Houston Grand Opera als Blondchen zurück. In der Saison 17/18 singt sie die Gilda in Rigoletto an der Opéra de Tours. In der Saison 2018/19 war sie, neben ihren Verpflichtungen am ihrem Stammhaus in Karlsruhe, als Waldvogel am Grand Théâtre de Geneve und gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Kiril Karabits, in Mendelssohns Ein Sommernachtstraum, im Wiener Musikverein zu erleben.

 

2013-14 nahm sie am renommierten Young Artists Programm der Houston Grand Opera teil und wurde dort als Gilda in Verdis Rigoletto, Mrs. Nordström in Sondheims A Little Night Music und Ivette in Weinbergs Passagierin gefeiert. Die Weinberg-Entdeckung führte sie auch nach Chicago und 2014 erneut zum Lincoln Center Festival nach New York. Sie war von 2009 bis 2011 Mitglied am Opernstudio des Moskauer Bolschoi-Theater, wo sie 2010 als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte debütierte. Es folgten Auftritte als Brigitta in Tschaikowskis Iolanta, Frasquita, Marfa in Rimski-Korsakows Zarenbraut, Prinzessin/Feuer/Nachtigall in Ravels L’enfant et les sortilèges, Adele in Strauß’ Die Fledermaus sowie die Titelpartien in Glinkas Ruslan und Ljudmilla unter Dmitri Tcherniakov und Bellinis La Sonnambula unter Pier Luigi Pizzi. An der Opéra National de Paris sang Alexyuk die Anja in Philippe Fénélons Kirschgarten, im Teatro Petruzzelli in Bari die Nadia in Fabio Vacchis Lo stesso mare. Beim Glyndebourne-Festival 2013 wurde ihre Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos unter der Leitung von Vladimir Jurowski mit dem John Christie-Preis ausgezeichnet. Im Rahmen einer Gastspieltournee des Bolschoi-Theaters debütierte Uliana Alexyuk u.a. an der Semperoper Dresden und beim New Yorker Lincoln Center Festival.

 

Uliana Alexyuk arbeitete mit Dirigenten wie Christopher Moulds, Enrique Mazzola, Dimitri Jurowski, Vladimir Jurowski, Kirill Karabits, Patrick Summers, Alberto Veronesi, Tito Ceccherini und Sir Andrew Davis und mit Regisseuren wie Dmitri Tcherniakov, Pier Luigi Pizzi, Antony McDonald, George Lavaudant, Federico Tiezzi, Yuval Sharon, Vladimir Scheblykin, Katharina Thoma, David Pountney, James Robinson und Jacopo Spirei zusammen.

 

Die in Kiew geborene Sopranistin absolvierte das Gliere Music College und besuchte danach die Nationale Musikakademie der Ukraine, wo sie bei Professor Eugenia Miroshnichenko studierte. Während ihrer Zeit im Young Artists Program des Bolschoi-Theaters in Moskau, studierte sie bei Dmitry Vdovin. Sie nahm an Meisterkursen von Svetlana Nesterenko, George Darden, Gloria Guida Borrelli, Laura Claycomb, Joan Rodgers, Makvala Kasrashvili, Evgeny Nesterenko, Irina Bogacheva und Luba Orfenova teil.

 

Uliana Alexyuk ist Preisträgering zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der Internationale Königin-Sonja-Musikwettbewerb, der Pariser Opernpreis, der Bella Voce Wettbewerb in Moskau sowie der John Christie Award 2013 in Glyndebourne.

 

Januar 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Annette Kroll