© Sussie Ahlburg
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Marita Sølberg

– Weltmanagement außer Skandinavien –

Die norwegische Sopranistin Marita Sølberg sang zuletzt an der Norwegischen Nationaloper Oslo die Titelpartie in Puccinis Suor Angelica und wird kommende Spielzeit mit dem Trondheim Symphony Orchestra & Opera ihr Rollendebüt als Tosca, sowie ihr Debüt als Elsa (Lohengrin) beim Spring Festival in Tokyo geben.

 

Sie gab in der Spielzeit 2018/19 ihr Rollendebüt als Feldmarschallin in der Rosenkavalier-Produktion von David McVicar an der Norwegischen Nationaloper Oslo und sang diese Rolle daraufhin an der Semperoper Dresden. Weitere Gastspiele der jüngeren Vergangenheit führten sie u.a. an das Royal Opera House Covent Garden, an die  Los Angeles Opera, an die Minnesota Opera, an das Teatro La Fenice in Venedig und an die Wiener Staatsoper.

 

Marita Sølberg studierte Gesang in Norwegen und gewann anschließend den Internationalen Musikwettbewerb Queen Sonja und den Tom Wilhelmsens Foundation Prize. Für zwei Jahre war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und ist derzeit Principal Artist der Norwegischen Nationaloper, wo sie bisher als Gräfin Almaviva, Donna Elvira (Don Giovanni), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Antonia, Micaëla, Nedda (Pagliacci), Mimì und Solveig (Reinvere’s Peer Gynt) zu erleben war.

 

Auf dem Konzertpodium sang sie 2018 „Poeme de l’amour et de la mer” von Chausson mit dem Royal Swedish Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Rafael Payare, sowie das „Gloria“ von Poulenc mit dem Bergen Philharmonic Orchestra. Mit Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ trat sie ebenfalls im Jahr 2018 mit dem Trondheim Symphonie Orchester unter der Leitung von Han Nah Chang und 2017 mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Philippe Herreweghe auf. Ebenfalls 2017 sang sie mit den Göteburger Symphonikern und Roberto Rizzi Brignoli das „Requiem“ von Giuseppe Verdi sowie das „Mozart-Requiem“ mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France mit James Gaffigan.

 

Weitere Engagements führten sie unter anderem zum Royal Scotish Symphony Orchestra, wo sie unter der Leitung von Peter Oudjian Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ und „Beethovens 9. Symphonie“ sang. Mit Louis Langree und dem Orchestre de Paris sang sie Mozarts „c-Moll Messe“. In den letzten Jahren arbeitete sie regelmäßig mit den Osloer Philharmonikern sowie dem „Le Cercle d’Harmonie Jeremie Rhorer“ zusammen. Weitere Stationen in ihrer Karriere führten sie zu namhaften Orchestern, wie z.B. dem BBC Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Bergen Philharmonic Orchestra. Drüber hinaus arbeitete sie bereits mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Neeme Järvi und Paavo Järvi zusammen, um nur einige zu nennen.

 

2016 erschien Ihre erste CD mit Opernarien, die sie zusammen mit John Fiore und dem Norwegian Opera Orchestra aufgenommen hat.

 

2012 wurde sie für ihre Mimì an der Norwegischen Nationaloper mit dem wichtigsten norwegischen Musikpreis „The Music Critics Prize“ ausgezeichnet.

Juni 2021 – Für eine ganz aktuelle Version der Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser.