© Miloš Lužanin
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Sava Vemić

– Weltmanagement –

In der laufenden Spielzeit wird Sava Vemić sein Rollen- und Hausdebüt als Don Ruy Gomez de Silva (Ernani) an der Opera Vlaanderen geben, er kehrt an die Opéra national de Paris als Angelotti (Tosca) und 1. Nazarener (Salome) zurück, er wird sein Hausdebüt in Lady Macbeth von Mzensk an der Hamburgischen Staatsoper geben und er kehrt an das Staatstheater am Gärtnerplatz als Crespel (Les contes d’Hoffmann) und als Commendatore (Don Giovanni) zurück.

 

In den Spielzeiten 2020/21 bis 2021/22 war Sava Vemić Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz und sang hier wichtige Partien wie Enrico (Anna Bolena), Sarastro (Die Zauberflöte), Gremin (Eugen Onegin), Commendatore, Sparafucile (Rigoletto), Crespel und andere sang.

 

Neben seinen Verpflichtungen am Gärtnerplatz gab er in der Spielzeit 2021/22 sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München in der Kinderoper Max und die SuperheldInnen, debüterte als Il Re (Aida) an der Arena di Verona und übernahm kurzfristig den Ramfis (Aida) an der Semperoper Dresden. In der Saison 2020/21 hatte er seine Hausdebüts als Angelotti am La Monnaie in Brüssel und als Ferrando in Verdis Il trovatore am Teatro Massimo in Palermo. Er ist regelmäßiger Gast an der Opéra national de Paris, wo er bisher als Un Frate (Don Carlo), Prinz Bouillon (Adriana Lecouvreur), Monterone (Rigoletto), Polizeiinspektor (Lady Macbeth von Mzensk) und Angelotti zu sehen war.

 

In der Spielzeit 2018/19 feierte er einen großen Erfolg als Sarastro (Die Zauberflöte) am Goethe-Theater Bad Lauchstädt im Rahmen der „Festspiele der deutschen Sprache“ und war als Sarastro auch am New National Theatre Tokyo zu sehen. Er sang den Tod (Kaiser von Atlantis) in Sevilla, am Belgrader Nationaltheater den Ramfis (Aida), sang Sparafucile (Rigoletto) beim Verbier Festival in der Schweiz und Ein Lakai (Ariadne auf Naxos) beim Festival in Aix-en-Provence, sowie Gremin (Eugen Onegin) auf Hawaii in 2017/18. In der vorangegangenen Saison debütierte er an der Metropolitan Opera als Hohepriester in Verdis Nabucco unter James Levine und gab seinen ersten Gremin mit dem Boston Youth Symphony Orchestra, gefolgt von seinem zweiten Auftritt in der Carnegie Hall als Bass-Solist in Haydns Nelson-Messe mit der New York Choral Society. Zu Beginn der Saison sang er Sparafucile in Verdis Rigoletto am National Theatre Guatemala. 2015/16 trat Sava Vemić als Graf Rodolfo in Bellinis La Sonnambula in einer Produktion des Young Artist Programms der Metropolitan Opera am Juilliard Theatre, NYC, als Ernesto in Donizettis Parisina d’Este mit dem Opera Orchestra New York (OONY) am Rose Theatre, NYC, und als Basssolist in Mozarts Krönungsmesse in der Carnegie Hall auf. In der Spielzeit 2014/15 gab er sein Debüt in der Carnegie Hall als Sir Walter Raleigh in Donizettis Roberto Devereux mit dem OONY, er sang Arcas in Glucks Iphigénie en Aulide am Juilliard Theatre, Osmin in Mozarts Die Entführung aus dem Serail mit dem International Vocal Arts Institute (IVAI) in Tel Aviv, Israel und Redžep in S. Binički’s Oper At Dawn am Nationaltheater in Belgrad. Bereits 2013 gab er sein professionelles Operndebüt als Sarastro in Mozarts Zauberflöte am Madlenianum Oper & Theater in Belgrad, wo er in der Spielzeit 2019/20 auch sein Debüt als Leporello (Don Giovanni) feierte.

 

Sava Vemić wurde 1987 in Belgrad geboren, studierte in seiner Heimatstadt Musik und Gesang und setzte sein Studium als Mitglied des Lindemann Young Artist Development Programms (LYADP) der Metropolitan Opera unter der Leitung von Maestro James Levine fort. Dort verbrachte er drei Jahre und erhielt wichtige Impulse von Sängern wie Renata Scotto, Dimitris Kavrakos, Bonaldo Giaiotti und Sherrill Milnes.

 

Sava Vemić erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter erste Preise beim internationalen Gesangswettbewerb Opera Index 2016 in New York und bei der Gerda Lissner International Vocal Competition 2014. Er ist zweiter Preisträger der Loren L. Zachary International Competition 2017 in Los Angeles und NYC und war Finalist des Belvedere Wettbewerbs 2017.

Oktober 2022 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Bartosz Jakóbczak