© Joanna Słyk
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Rafał Siwek

– Weltmanagement –

Der polnische Bass Rafał Siwek hat sich international einen hervorragenden Namen als Interpret der Basspartien Giuseppe Verdis gemacht  – als Filippo (Don Carlo) in Tel Aviv mit Zubin Mehta, in Turin, Moskau, Tokio und Warschau, als Zaccaria (Nabucco) in Verona, München, Neapel, Tel Aviv, Genua und Warschau, als Grande Inquisitore (Don Carlo) in Mailand, München, Berlin, Madrid, Athen und Zürich, Padre Guardiano (La forza del destino) in Paris, Fiesco (Simon Boccanegra) in Amsterdam und Parma, in der Titelpartie von Attila in Warschau, Silva (Ernani) in Catania und Ramfis (Aida) in München, Berlin, Zürich, Verona, Madrid, Rome, São Paolo und Rio de Janeiro mit Lorin Maazel.

 

Außerdem singt Rafał Siwek regelmäßig alle wichtigen Rollen des russischen Bassrepertoires – so die Titelrolle in Boris Godunow (Bolschoi), Pimen (Boris Godunow), die Titelrolle in Iwan der Schreckliche, Fürst Galitsky und Kontchak in Fürst Igor, Gremin in Eugen Onegin. Er wird ebenfalls gern im deutschen Opernfach eingeladen, so als Sarastro in Die Zauberflöte, König Heinrich in Lohengrin, König Marke in Tristan und Isolde, Daland in Der fliegende Holländer.

 

Der Künstler ist regelmäßiger Gast an den führenden Theatern, so an der Opéra Bastille de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin, dem Opernhaus Zürich, der Staatsoper Hamburg, am Bolschoi-Theater Moskau, dem New National Theatre Tokio und  am Teatro Real in Madrid.

 

Oft ist Rafał Siwek auch in Italien zu erleben – so an der Mailänder Scala (Die Zauberflöte, Don Carlo), in der Arena di Verona (Nabucco, Aida, Turandot, Don Giovanni), an der Oper Rom (Tristan und Isolde, Aida), am Teatro Regio in Turin (Don Carlo), dem Teatro Comunale in Bologna (Norma), am Teatro Maggio Musicale Fiorentino (La bohème, Il trovatore), dem Teatro Regio in Parma (Simon Boccanegra, Luisa Miller), dem Teatro San Carlo in Neapel (Nabucco).

 

Rafał Siwek is ebenfalls ein engagierter Konzertsänger. Unter Leitung von Lorin Maazel sang er Verdis Requiem in Mailand, Venedig, Casablanca, Busseto, Assisi und Jerusalem, Beethovens 9. Sinfonie in Mailand, Rom, dem Vatikan, in Brüssel and Taormina. Er hat auch mit Zubin Mehta an der Accademia di Santa Cecilia in Rom (Verdis Requiem) und am Teatro Maggio Musicale Fiorentino (Beethovens 9. Sinfonie) gearbeitet. In Verona sang Siwek Rossinis Stabat mater (Alberto Zedda). An das Concertgebouw Amsterdam war er als Thibaut d’Arc in Tschaikowskis Johanna von Orleans eingeladen. Unter Fabio Luisi sang er in Mahlers  8. Sinfonie (Teatro Maggio Musicale Fiorentino).

 

Rafał Siwek hat mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel, Fabio Luisi, Valery Gergiev, Kent Nagano, Alberto Zedda, Philippe Jordan, Daniel Oren, Ivor Bolton, Kiril Petrenko und Marco Armiliato gearbeitet.

 

Rafał Siweks Diskographie schließt zwei Aufnahmen mit Verdis Requiem ein – unter Zubin Mehta für TDK und mit Lorin Maazel für Medici Arts. Außerdem: Puccinis Edgar (Deutsche Grammophon) mit Plácido Domingo, Luisa Miller für Unitel, Norma for Hardy Classic und Beethovens 9. Sinfonie unter Maazel für Kultur, Nabucco und Don Giovanni bei BelAir .

Februar 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser