© E. Moreno Esquibel
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Keri-Lynn Wilson

– Weltmanagement außer Italien und Russland –

Maestro Keri-Lynn Wilsons internationale Karriere als Gastdirigent umfasst mehr als zwanzig Jahre, in denen sie mit einigen der renommiertesten Orchestern der Welt zusammengearbeitet hat – wie das Los Angeles Philharmonic und das Münchner Rundfunkorchester – sowie Opern an den besten Opernhäusern der Welt dirigiert hat, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, das Bolshoi-Theater und die Wiener Staatsoper. Keri-Lynn Wilson legt den Fokus Ihres Schaffens auf Verdi, Puccini und russische Komponisten. Ihre Interpretationen wurden von der New York Times als “lebendig geformt und nuanciert” und von The Telegraph als “elegant und prägnant” bezeichnet.

 

In der Saison 2020/21 tritt Keri-Lynn Wilson sowohl mit sinfonischen Konzerten als auch mit Opernaufführungen in Erscheinung, beginnend am Bolshoi Theater in Moskau mit Aufführungen von Manon Lescaut. Ihr erstes Hausdebüt der Saison gibt sie an der Opéra National de Paris in Carmen, gefolgt von ihrem Berlin-Debüt mit einem Galakonzert an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem gibt sie ihr Debüt in Salzburg, wo sie im Januar das Eröffnungskonzert der Mozartwoche dirigiert. Im Februar kehrt Frau Wilson für Vorstellungen von Rigoletto an die Bayerische Staatsoper München zurück. Ihre symphonischen Engagements umfassen Aufführungen in Deutschland, Island und Kanada. Im Frühjahr wird Frau Wilson ihr Debüt an der Oper Dallas geben, wo sie Vorstellungen von Tosca dirigieren wird.

 

Zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Opernkarriere gehören Carmen am Royal Opera House Covent Garden, Tosca, Madama Butterfly und La Traviata an der Wiener Staatsoper, La Traviata, Madama Butterfly und Il Barbiere di Siviglia an der Bayerischen Staatsoper, Lady Macbeth of Mzensk und La Traviata am Opernhaus Zürich, Don Carlo, Iolanta, Tosca und La Bohème am Bolschoi-Theater, La Fanciulla del West und Aida an der English National Opera, Rusalka an der Tschechischen Nationaloper, Der fliegende Holländer, Eugene Onegin, Boris Godunov und Carmen an der Polnischen Nationaloper und Faust an der Washington National Opera. Sie war die erste Dirigentin, die eine Oper in der Arena di Verona (Tosca und Madama Butterfly), am New National Theatre in Tokio (Madama Butterfly) und an der Opera di Roma (Aïda) dirigierte.

 

Auf der Konzertbühne leitete Maestro Wilson unter anderem das San Francisco Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Wiener KammerOrchester, das Münchner Rundfunkorchester, das Russian National Orchestra, die Prager Philharmoniker, das RAI Symphony Orchestra, das Ravinia Festival Orchestra, das Seattle Symphony Orchestra, das Orchestre national d’Ile de France, die NDR Radiophilharmonie, die Toronto Symphony und das Orchestre Symphonique de Montreal. Obwohl ihr symphonisches Repertoire vielfältig ist, hat sie sich auf Schostakowitsch, Tschaikowsky, Mahler, Brahms und Beethoven spezialisiert.

 

Frau Wilson ist in Winnipeg, Kanada aufgewachsen, wo sie bereits in jungen Jahren begann, Flöte, Klavier und Violine zu studieren. Noch während ihres Studiums an der Juilliard School assistierte sie Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen und gewann ein Stipendium des Tanglewood Music Center. Nach ihrem Abschluss an der Juilliard School mit einem Master in Flöte und Dirigieren wurde sie zum Associate Conductor des Dallas Symphony Orchestra ernannt.

 

 
Januar 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser