© E. Moreno Esquibel
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Keri-Lynn Wilson

– Weltmanagement außer Italien und Russland –

Maestra Keri-Lynn Wilson kann auf eine über zwanzigjährige internationale Karriere als Gastdirigentin zurückblicken, in der sie einige der weltweit renommiertesten Orchester – wie das Los Angeles Philharmonic und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – und Opern an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt leitete, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, das Bolschoi-Theater und die Wiener Staatsoper. Ihre Dirigate wurden von der New York Times als “lebendig gestaltet und nuanciert” und vom Telegraph als “elegant und prägnant” gelobt. 

 

In der Saison 2021/22 wird Frau Wilson mit dem NHK-Orchester, den Prager Philharmonikern, der Philharmonie Odessa, dem Sinfonieorchester Münster, dem Litauischen Nationalorchester, der Philharmonie Sofia und der Philharmonie Gran Canaria auftreten.  Sie wird an das Bolschoi-Theater zurückkehren, um Carmen zu dirigieren, an die Canadian Opera Company, für Madama Butterfly, und an die Warschauer Nationaloper, für Eugen Onegin.

 

Trotz der durch die Pandemie verursachten Turbulenzen in der letzten Saison und vieler abgesagter Engagements gab Frau Wilson ihr Debüt bei der Salzburger Mozartwoche und leitete das auf Arte übertragene Eröffnungskonzert mit Ausschnitten aus Opern und symphonischen Werken. Außerdem dirigierte sie Aufführungen von La Traviata an der Bayerischen Staatsoper, Un Ballo in Maschera und La Traviata am Bolschoi-Theater und ein Konzert mit dem Juilliard Orchestra in New York. Im vergangenen Dezember war ihr Debüt an der Opéra national de Paris geplant. Nach zwei Wochen Proben für  Carmen wurden die Theater in Frankreich jedoch Pandemie-bedingt geschlossen. Sie wird  ihr Debüt jedoch in einer der nächsten Spielzeiten nachholen.

 

Zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Opernkarriere zählen Carmen am Royal Opera House Covent Garden; Tosca, Madama Butterfly und La Traviata an der Wiener Staatsoper, La Traviata, Madama Butterfly und Il Barbiere di Siviglia an der Bayerischen Staatsoper, Lady Macbeth von Mzsensk und La Traviata am Opernhaus Zürich, Don Carlo, Iolanta, Manon Lescaut, Tosca, La Traviata und La Bohème am Bolschoi Theater, La Fanciulla del West und Aïda an der English National Opera, Rusalka an der Tschechischen Nationaloper, Rigoletto an der Norwegischen Nationaloper, Der fliegende Holländer, Eugen Onegin, Boris Godunov und Carmen an der Polnischen Nationaloper sowie Faust an der Washington National Opera. Als erste Frau leitete sie eine Oper in der Arena di Verona, wo sie Tosca und Madama Butterfly dirigierte, am New National Theatre (NNT) Tokyo, wo sie Madama Butterfly leitete, und an der Opera di Roma, wo sie Aïda dirigierte.

 

Auf der Konzertbühne leitete Maestra Wilson unter anderem das San Francisco Symphony, das Los Angeles Philharmonic, das Wiener Kammerorchester, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Russische Nationalorchester, die Prager Philharmonie, das RAI Symphony Orchestra, das Ravinia Festival Orchestra, das Seattle Symphony, das Orchestre national d’Ile de France, die NDR Radiophilharmonie, das Toronto Symphony und das l’Orchestre Symphonique de Montreal. Ihr symphonisches Repertoire ist breit gefächert, wobei sie sich auf Schostakowitsch, Tschaikowsky, Mahler, Brahms und Beethoven spezialisiert hat.

 

Frau Wilson wuchs im kanadischen Winnipeg auf, wo sie bereits früh begann, Flöte, Klavier und Violine zu studieren. Noch während ihres Studiums an der Juilliard School assistierte sie Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen und gewann ein Stipendium des Tanglewood Music Center. Nach ihrem Abschluss an der Juilliard School in den Fächern Flöte und Dirigieren, wurde sie zur stellvertretenden Dirigentin des Dallas Symphony Orchestra ernannt.

August 2021 – Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser