Neu im Generalmanagement - Patrick Lange und Robert Watson (außer USA)

PATRICK LANGE

Patrick Lange, geboren 1981 nahe Nürnberg, ist seit 2017 Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

2005 von Claudio Abbado zum Assistenzdirigenten des Gustav Mahler Jugendorchesters ernannt, begleitete er den italienischen Dirigenten auch zu den Berliner Philharmonikern, dem Lucerne Festival Orchestra und dem Orchestra Mozart Bologna.

2007 gab er sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo er ab 2008 als Erster Kapellmeister und ab 2010 als Chefdirigent des Hauses wirkte. 2010 debütierte Patrick Lange an der Wiener Staatsoper, 2015 an der Opéra national de Paris und ist an beiden Häusern seither regelmäßig zu Gast. Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Semperoper Dresden, den Londoner Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich, die Canadian Opera Company in Toronto, die Korean National Opera in Seoul sowie die Opernhäuser in Frankfurt, Hamburg und Stuttgart.

Er arbeitete mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, den Essener Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, sowie den Sinfonieorchestern des SWR und WDR. Auf Tournee ging er mit der Academy of St Martin in the Fields, den Stuttgarter Philharmonikern, dem RSO Wien und wiederholt mit dem Bundesjugendorchester.

Patrick Lange wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Förderpreis für junge Dirigenten und dem Eugen-Jochum-Stipendium des BR-Symphonieorchesters.

 

 

ROBERT WATSON

Der amerikanische Tenor Robert Watson, geboren in Kansas City, gab sein Bühnendebüt als Brabantischer Edler in Lohengrin an der San Francisco Opera.  Er war Stipendiat des Palm Beach Opera Young Artist Programs, wo er u.a. als Nissen in Moores Enemies, a love story, als Remendado in Carmen sowie als Brighella in Ariadne auf Naxos auftrat. Es folgte ein Stipendium beim Merola Opera Program der San Francisco Opera. Dort sang er The Male Chorus/The rape of Lucretia, Spoletta/Tosca sowie Nika Magadoff in Menottis The Consul.

Mit der Saison 2016/2017 wechselte er als Stipendiat des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin an die Bismarckstraße und gehört seit der Saison 2018/2019 zum regulären Ensemble dieses Hauses. Er interpretiert hier u.a. Bois-Rosé/Die Hugenotten, Grigorij Otrepjew/Boris Godunow sowie Ismaele/Nabucco, Erik/Der fliegende Holländer, Alfred/Die Fledermaus sowie den Tenorpart in Verdis Messa da Requiem und feierte große Erfolge als Cavaradossi/Tosca, Don José/Carmen und vor allem als Hoffmann/Les contes d'Hoffmann.

Zu Beginn der Spielzeit 2019/20 stand Robert Watson  als Gabriele Adorno/Simon Boccanegra am Stadttheater Klagenfurt auf der Bühne und singt aktuell am Teatro Regio in Turin den Ismaele. Er debütiert den Bacchus in Ariadne auf Naxos an der Opéra National de Montpellier und singt erstmals die Titelpartie in Verdis Don Carlos an der Dallas Opera. An der Deutschen Oper Berlin ist der Tenor in Jenufa, Das Rheingold, Madame Butterfly, Der Fliegende Holländer, Carmen und Die Fledermaus zu erleben.

Robert Watson gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Campbell/Santeramo-Award des Opera Index Competition 2015, den dritten Preis beim Gerda Lissner Competition 2016 sowie den zweiten Preis beim Irene Dalis Award 2014. Zweimal war er Richard F. Gold-Stipendiat der Shoshana Foundation, darüber hinaus war er Catherine Filene Shouse Education-Stipendiat und zweimaliger Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Er studierte am San Francisco Conservatory und an der Oklahoma City University.

 

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