Neuvertretungen im Europa Management - Adam Smith und Alexander Prior

ADAM SMITH

Der britische Tenor Adam Smith gab in der Saison 2019/20 bereits sein äußerst erfolgreiches Debüt an der Opéra national de Bordeaux in der Titelrolle von Les contes d'Hoffmann in einer Neuproduktion von Vincent Huguet unter der Leitung von Marc Minkowski. Er gibt sein Hausdebüt an der English National Opera als B.F. Pinkerton in Madame Butterfly unter der Leitung von Martyn Brabbins, ist in Nordamerika als Don José in Carmen an der Oper Tulsa und am Opera Theatre of Saint Louis, als Rodolfo in La Bohème an der Opera Carolina zu sehen und debütiert an der Oper Cincinnati als Prinz in einer Neuproduktion von Rusalka.

Adam Smith hat mit einer Reihe namhafter Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet, darunter Calixto Bieito, Mariame Clément, Alexander Joel, Daniel Kramer, Cornelius Meister, Sir Jonathan Miller, Tomáš Netopil, Giacomo Sagripanti und Alberto Zedda, um nur einige zu nennen.  In der Spielzeit 2018/19 war er unter anderem in  La Bohème beim Dorset Opera Festival,  in Rigoletto an der Scottish Opera und in Carmen an der Seattle Opera zu sehen.

Als Ensemblemitglied der Opera Vlaanderen in Antwerpen glänzte Adam Smith mit seiner darstellerischen und musikalischen Vielseitigkeit in einer Vielzahl von Rollen, darunter Tamino in Mozarts Die Zauberflöte, der Indianer in Rimski-Korsakows Sadko, Steuermann in Wagners Der fliegende Holländer, Cassio in Verdis Otello, Walther in Wagners Tannhäuser und Amon in Glass' Echnaton.  Er gewann den ersten Preis, den Publikumspreis, den Kritikerpreis und den Preis für den besten Tenor beim Internationalen Ferruccio-Tagliavini-Gesangswettbewerb 2015 in Österreich.  Im selben Jahr gewann er den dritten Preis beim Internationalen Ada-Sari-Gesangswettbewerb in Polen und 2016 war er Finalist beim Internationalen Moniuszko-Gesangswettbewerb.

Adam Smith tritt regelmäßig in Konzerten auf, darunter auch bei einer Sonderveranstaltung zum 65. Jahrestag des "Victory in Europe"-Tages für die Königliche Britische Legion. Außerdem stand er bereits als Solist in Händels Messias und Samson, Haydns Die Jahreszeiten, Nelson Messe, Harmoniemesse und Stabat Mater, Hummels Messe in Es, Frigyes Hidas' Requiem, Karl Jenkins' The armed man/Der bewaffnete Mensch, Rossinis Petite Messe Solenelle, Bruckners Te Deum und Mendelssohns Lobgesang und Elias auf dem Konzertpodium und interpretierte berühmte Liederzyklen wie Das Tagebuch eines Verschollenen von Janáček sowie die Drei Petrarca-Sonette von Liszt.

Der in Nordengland geborene Adam Smith lernte ab dem Alter von vier Jahren Geige und studierte am Royal Northern College of Music, das er mit Auszeichnung abschloss. Zusätzlich erwarb er einen Master of Music mit Auszeichnung am International Opera Course der Guildhall School of Music and Drama. Heute lebt er mit seiner Frau, der Sopranistin Corinne Winters, in Philadelphia.

 

ALEXANDER PRIOR

Als junger und vielversprechender Dirigent und Chef des Edmonton Symphony Orchestra kann Alexander Prior bereits auf eine umfassende Opern- und Konzerttätigkeit zurückblicken.
Zu den Höhepunkten zählen seine Engagements mit den Sinfonieorchestern aus San Francisco, Detroit, Seattle und Houston, mit dem Colburn Orchestra in Los Angeles, dem New World Symphony Orchestra sowie dem Queensland Symphony Orchestra mit dem er die kommende Saison eröffnen wird. In Europa hat Alexander Prior bereits mit dem  NDR Elbphilharmonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Camerata Salzburg, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester und Norwegian Radio Orchestra sowie dem Aarhus Symphony Orchestra gearbeitet.

Mit Opernproduktionen u.a. an der Bayerischen Staatsoper (Mirandolina), an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester (La Traviata), Royal Danish Opera in Kopenhagen (Carmen), bei den Tiroler Festspielen in Erl (Rusalka) sowie an der Vancouver Opera (Hänsel und Gretel) und an der Edmonton Opera (Elektra) hat sich Alexander Prior bereits international einen Namen gemacht. Mit der Oper Frankfurt verbindet ihn eine besondere Beziehung: im Anschluss an sein Debüt 2017/18 mit Verdis Rigoletto folgte eine umgehende Wiedereinladung für Martinůs Julietta, ein symphonisches Konzert in 2019 und die Leitung von Wagners Der fliegende Holländer in 2021.
Nach seinem Debüt beim Staatstheater Braunschweig wurde er für eine Rigoletto - Neuproduktion in 2015/16 eingeladen. Nach der Premiere verlieh das Orchester Alexander Prior die „Louis-Spohr-Medaille“ in Anerkennung seiner exzellenten künstlerischen Arbeit.

Alexander Prior ist ebenfalls ein gefragter Komponist, seine Werke haben inzwischen weltweit Beachtung gefunden. Im Auftrag der Los Angeles Opera schrieb er eine Kinderoper die 2012 Premiere feierte. Für das Russian State Ballett in Moskau komponierte er das Ballett Mowgli, welches nun seit 2008 fester Bestandteil des Spielplans ist.
Sein Stück Horizons: An American Crescendo für vier Solisten und Orchester wurde unter seiner Leitung mit dem Royal Philharmonic Orchestra im Barbican Centre uraufgeführt.
Im Sommer 2020 feiert seine Oper Swan Song in Kanada Premiere, auch seine orchestrale Fassung von Schuberts Winterreise - gesungen von John Brancy - wurde hochgelobt und international aufgeführt.

Alexander Prior erhielt seine Ausbildung am Royal College of Music in London im Junior Department und wechselte mit 13 Jahren zum St. Petersburger Konservatorium wo er als Jungstudent Dirigieren bei Alexander Alexeev und Komposition bei Boris Tishchenko studierte. Mit 17 Jahren schloss er das Studium mit Auszeichnung ab.
Am Anfang seiner Laufbahn assistierte er Ulf Schirmer mit dem Seattle Symphony Orchestra, danach war er als Conducting Fellow beim Tanglewood Music Festival des Boston Symphony Orchestra sowie beim Aspen Music Festival.
Zu seinen wichtigsten und hoch geschätzten Mentoren zählen Michael Tilson Thomas, Thomas Dausgaard und Robert Spano.

 

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