Mandy Fredrich

Mandy Fredrich

Im Oktober 2016 begeisterte Mandy Fredrich als Marguerite/Faust von Ch. Gounod in der gefeierten Inszenierung von Frank Castorf  am Opernhaus Stuttgart. Dort wird sie in dieser Saison auch als Contessa/Figaro und Fiordiligi/Cosi fan tutte sowie in der deutschen Erstaufführung von M. Weinbergs Sinfonie Nr. 21 („Kaddish“) zu erleben sein. Am Gewandhaus Leipzig wird sie Micaëla in einer konzertanten Aufführung von Carmen singen. Im Sommer 2017 kehrt die Sopranistin zu den Bregenzer Festspielen zurück. Sie wird erstmals die Rolle der Amaltea in G. Rossinis selten gespielter Oper Mosè in Egitto interpretieren.

Seit der Spielzeit 2015/16  ist Mandy Fredrich festes Ensemblemitglied an der Oper Stuttgart. Sie interpretierte erneut die Fiordiligi, debütierte erfolgreich als Micaëla/Carmen und sang in Ch. Marthalers umjubelten Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen die Antonia. Mit dem Budapest Festival Orchestra/Iván Fischer war sie als Königin der Nacht/Zauberflöte im MüPa in Budapest, der Royal Festival Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und Brügge sowie im Konzerthaus Berlin zu erleben. An der Oper Zürich sang Fredrich die Fiordiligi, im Konzertsaal des NOSPR in Katowice die Donna Anna/Don Giovanni und am Grand Théâtre de Genève die Königin der Nacht.

In der Spielzeit 2014/15 gab die Sopranistin ihr Hausdebüt an der Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, im MüPa Budapest und beim Abu Dhabi Festival als Königin der Nacht. An der Oper Stuttgart debütierte die Sopranistin als Fiordiligi und bei den Bregenzer Festspielen als Antonia und Giulietta/Hoffmanns Erzählungen in der gefeierten Neuproduktion von Stefan Herheim.

2013/14 wurde Mandy Fredrich vom Moskauer Symphony Orchester/ Pavel Kogan sowie im Rahmen des Lugano Festivals/ Diego Fasolis für den Lobgesang von F. Mendelssohn-Bartholdy engagiert. Sie war am NNTheatre Tokyo als Contessa/ Figaro und als Donna Anna an der Staatsoper Hamburg zu erleben. Sie kehrte als Iphigénie in Ch. W. Glucks Iphigénie en Aulide an die Oper Stuttgart zurück und sang am Teatro Verdi Trieste erstmals Orchesterlieder von R. Strauss.

In der Spielzeit 2012/13 sorgte ihr Rollen- und Hausdebüt als Iphigénie/Aulide an der Oper Stuttgart für große Begeisterung bei Publikum und Presse. Es folgte eine Einladung als Donna Anna. Sie sang außerdem die Königin der Nacht an der Staatsoper Hamburg und dem Palau de les Arts Valencia.

Die junge Sopranistin gab 2012 ihr gefeiertes Debüt bei den Salzburger Festspielen als Königin der Nacht unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Am Opernhaus Zürich debütierte Fredrich als Prima Donna/Le conv. ed inconv. (Donizetti), an der Mailänder Scala als Hüter der Schwelle/Frau ohne Schatten und an der Deutschen Oper Berlin als Contessa/ Figaro und als Novizin/Marie Victoire ( Resphigi).

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Die deutsche Sopranistin wuchs in Rädigke im Fläming auf und arbeitete zunächst als Ton- und Bildingenieurin bei verschiedenen Fernsehsendern in Berlin und Potsdam. Parallel dazu studierte sie Gesangspädagogik an der UdK in Berlin bei Prof. Jutta Schlegel

Sologesang studierte sie später bei Prof. Robert Gambill an der UdK in Berlin, bei Prof. Regina Werner-Dietrich an der HMT Leipzig und bei Margreet Honig. Sie arbeitet weiterhin mit allen drei Lehrern zusammen. Meisterkurse u.a. bei Renata Scotto, Ileana Cotrubas, Klesi Kelly-Moog, Michael Hampe und Peter Berne bereicherten ihre Ausbildung.

Ihr Debüt gab sie schon während des Studiums als Königin der Nacht am Theater Hof. Die gleiche Partie sang sie kurz darauf am Aalto Theater Essen, an der Oper Leipzig, am Landestheater Detmold und am Nationaltheater Mannheim.

2010 erhielt sie den 2. Preis beim Concours Ernst Haefliger in Gstaad/Bern und gewann als erste Deutsche in der Geschichte des Wettebewerbs die Competizione dell´Opera in Dresden. Daraufhin begann ihre internationale Karriere.