Egils Silins

Egils Silins

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Egils Silins stammt aus Lettland und studierte an der Musikakademie seiner Heimatstadt. Bei zahlreichen Wettbewerben ging er als Preisträger hervor, so z. B. in Wien „Belvedere“, Hamburg „Robert Stolz“ und „I Cestelli“,  Barcelona „Francisco Viñas, Bilbao, Paris „Chant de Paris“, Toulouse und  Washington. Er debütierte in Riga an der Lettischen Nationaloper in der Titelpartie in Boitos Mefistofele. Nach seinen Festengagements,1990 bis 1993 an Oper Frankfurt und 1993 bis 1996 am Theater Basel, wurde er ab 1996 bis 2000 Ensemblemitglied an der Wiener Staats- und der Volksoper. An der Volksoper erlebte er seinen internationalen Durchbruch mit seinem Debüt als Mephisto in Gounods „Faust“ und in der Titelpartie in Boris Godunow (Regie Harry Kupfer).

An der Staatsoper Wien gab er sein Debüt u.a. als Sir Giorgio in „I Puritani“ neben Edita Gruberova, in der Titelpartie in Boito's Mephistophele, Procida in „I Vespri Siciliani“, Großinquisitor in „Don Carlo“ mit Ghiaurov, Escamillo in „Carmen“, Silva in „Ernani“, Prefetto in „Linda di Chamounix“. Mit der selben Partie debütierte er 1998 an der Mailänder Scala in der Regie von Everding. Darüber hinaus blieb er den beiden Wiener Häusern als Gast verbunden.

Bei den Bregenzer Festspielen 1997 erlebte der Sänger großen Erfolg in der Titelpartie der Oper „Der Dämon “ von Rubinstein. Mit der selben Rolle gastierte er später in Savonnlina Festival. 1998 debütierte am Opernhaus Zürich als Mephisto in Gounods „Faust“, und 1999 in der Titelpartie in „Der Dämon“. Im selben Jahr kehrte er nach Bregenz zurück mit der Rolle des Fotis in der Griechischen Passion von Bohuslav Martinu.

Zahlreiche Verpflichtungen führten und führen Egils Silins an den bedeuternsten internationalen Festspielen und Opernhäusern u.a. Glyndebourne, Savonnlina, London, Paris, Wien, Mailand, Brüssel, New York, Chicago, Toronto, Berlin, Dresden, München, Hamburg, Köln, Amsterdam, Zürich, St. Petersburg, Barcelona, Madrid. Sein Repertoire umfasst mehr als 85 Partien des deutschen, französischen, italienischen und russischen Faches. Unter seinen wichtigen Rollen zählen Scarpia („Tosca“), Escamillo („Carmen“), Barak („Die Frau ohne Schatten“), die Titelpartie in „Der fliegende Holländer“, Wotan/Wanderer („Der Ring des Nibelungen“) Klingsor und Amfortas („Parsifal“), Jochanaan („Salome“) Orest („Elektra“), Germont („La Traviata“), Sebastiano („Tiefland“), Rangoni („Boris Godunow“), die Titelrollen von Onegin, Boris Godunow, Demon und Don Giovanni, Tomsky („Pique Dame“) und Oberpriester („Samson et Dalila“), Méphistophélès (Gounods „Faust“ Berliozs „La Damnation de Faust”), Sir Giorgio („I Puritani“).

Konzertengagements führten Ihn an die Berliner und Münchener Philharmonien, Wiener Musikverein, Londoner Barbican Centre und Royal Concert Hall, Pariser Salle Pleyel, Auditorio di Milano, mit der Basspartien im Beethovens 9. Symphonie , Mahlers 8. Symphonie, Dvoraks und Rossinis ‘Stabat Mater', Mozart, Verdi und Brahms Requiem, Mendelssohns Elijah, Stravinskys Les Noces, Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes.

Egils Silins arbeitete mit Dirigenten wie Andrew Davis, Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt, Marcello Viotti, Christian Thielemann, Phillipe Jordan, Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Ricardo Mutti, Fabio Luisi, Seiji Ozawa, Vladimir Fedosseyev, Neeme Järvi, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Stefan Soltesz, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Kazushi Ono, Gennadi Rozhdestvensky und Mstislav Rostropovich.

Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Auftritte als Scarpia in Wien, Jochanaan in Düsseldorf, Holländer am Teatro Real Madrid, Holländer und Wanderer an der Deutschen Oper Berlin, Klingsor an der Semperoper Dresden, Sebastiano („Tiefland“) und Germont an der Volksoper Wien, Jochanaan am Opernhaus Zürich sowie Holländer beim Festival Chorégies d’Orange, Scarpia an der Staatsoper Berlin, Wotan und Wanderer an der Bayerischen Staatsoper München und an der Opéra Bastille in Paris.

Engagements der Spielzeit 2016/17 umfassen u. a. „Samson et Dalila“ und „Lohengrin“ in Paris, „Siegfried“/Wanderer in Leipzig und Budapest und „Tosca“/Scarpia in Los Angeles.

 

02/17

 

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