Catherine Foster(c) Uwe Arens

Catherine Foster

- Weltmanagement -

 

International bekannt wurde die englische Sopranistin Catherine Foster durch ihre Interpretation der Brünnhilde im Ring der Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen von 2013 bis 2018, vor allem auch durch die drei Vorstellungen der Walküre bei den diesjährigen Festspielen unter dem Dirigat von Placido Domingo. Mit der Brünnhilde und weiteren Rollen im schweren dramatischen Fach wie Elektra, Turandot und Isolde tritt die Künstlerin in den großen Opernhäusern von Deutschland und weltweit auf. Neben den Bayreuther Festspielen ist sie regelmäßiger Gast an der Hamburger Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Köln, den Opernhäusern von Tokyo, Washington DC, Budapest, Amsterdam und dem Liceu zu hören.

 

Catherine Foster stammt aus Nottingham in Großbritannien und wuchs in einer Familie ohne musikalischen Hintergrund auf. Dennoch wusste sie früh, dass sie später einmal singen wollte, aber auch mit Menschen arbeiten. Sie absolvierte daher zuerst eine Ausbildung als Krankenschwester und Hebamme. In beiden Berufen war sie auch tätig und nahm nebenher privaten Gesangsunterricht bei Pamela Cook, die sie ermunterte, ein Gesangsstudium aufzunehmen. Nach Abschluss ihres Studiums begann sie 2001 am Nationaltheater Weimar, wo sie bald Partien des schweren dramatischen Fachs sang wie die Tosca, Senta im Fliegenden Holländer, Elisabeth in Tannhäuser und Don Carlo und die Elektra in Idomeneo. Sie wurde bald als Gast von internationalen Opernhäusern eingeladen und hatte 2006 ihr Debüt an der Semperoper Dresden.

 

Sie entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit von der Königin der Nacht in der Zauberflöte zur Brünnhilde im Ring der Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen in einer Neuproduktion von Frank Castorf mit Kirill Petrenko als Dirigent. 2014 würdigte das Royal Birmingham Konservatorium Catherine Foster für ihre Arbeit als international erfolgreiche Opernsängerin mit einem Honorary Fellowship. Im Frühjahr 2018 erhielt sie den Reginald Goodall-Preis der Londoner Wagner-Gesellschaft in Anerkennung ihrer herausragenden Interpretation der Walküre bei den Bayreuther Festspielen und für ihre Hingabe an die Werke Richard Wagners. Sie hat mit herausragenden Dirigenten wie Kirill Petrenko, Marek Janowski, Adam Fisher, Philip Auguin, Simone Young, Sir Donald Runnicles, Daniel Barenboim und im Sommer 2018 mit Placido Domingo gearbeitet.

 

In den vergangenen Spielzeiten sang sie die Turandot an der Staatsoper München, der Oper Köln und der Deutschen Oper Berlin. Die Brünnhilde sang sie mit den Wiener Symphonikern im Wiener Musikverein, den Bayreuther Festspielen und in Washington DC. Als Elektra sah man sie an der Oper Leipzig und in Sao Paolo. Wagners Wesendonck-Lieder sang sie auf einer US-Tournee. Die Brünnhilde in Siegfried gab sie im Frühjahr 2018 in Odense, Dänemark.

 

In der Spielzeit 2018/19 wird man sie wieder an den Opernhäusern von Berlin, Köln, Leipzig, Budapest und Abu Dhabi erleben. Über ihre Walküre bei den Bayreuther Festspielen 2018 schrieb Klaus Kalchschmid: „Ein gold-leuchtender jugendlich-dramatischer Sopran mit müheloser, leichter Höhe“ (Süddeutsche Zeitung)

 

 

November 2018 - Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser