Catherine Foster(c) Robert De Fresnes

Catherine Foster

Die britische Sopranistin Catherine Foster ist in den letzten Jahren vor allem durch ihre Rolleninterpretation der Brünnhilde im Bayreuther Ring (Regie: Frank Castorf, Dirigat: Kirill Petrenko und Marek Janowski) eine der gefragtesten Sopranistinnen unserer Zeit geworden.

Ihre erste Brünnhilde sang sie in Weimar 2007, weitere Engagements folgten auf internationalen Bühnen, wie die Hamburger Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Shanghai mit der Kölner Oper, Helsinki, Essen, Budapest, Bukarest, Tokio, Riga, dem Liceu Barcelona und der Nederlandse Opera für die finale Inszenierung von Pierre Audis weltbekanntem Ring 2014.

2016 hatte Catherine Foster ihr amerikanisches Bühnendebüt am Washington Kennedy Center (Regie: Francesca Zambello, Dirigat: Philip Auguin).

Von 1993 bis 2013 studierte Catherine Foster zusammen mit Pamela Cook, MBE, mit der sie bereits am Birmingham Conservatoire (1995-97), dem Royal Northern College of Music (1997-98) (als Preisträgerin des Dame Eva Turner awards) und dem London Opera Studio (1998-99), gefördert von der Peter Moores Foundation, Gesangsunterricht hatte.

Ihren internationalen Durchbruch hatte sie mit ihrer Interpretation der Königin der Nacht an der Opera Northen Ireland, der Welsh National Opera (WNO) und English National Opera (ENO) in London.

 

Zwischen 2001 und 2011 wurde Catherine am Nationaltheater Weimar engagiert als jugendlich dramatischer Sopran und baute dort ihre Bühnenerfahrung aus mit Rollen wie Mimi, Senta, Elisabeth im Tannhäuser und Don Carlo, Leonora in Trovatore, Fidelio und Elektra in Idomeneo.

 

In Weimar hatte Catherine die Möglichkeit, ihr Repertoire, beginnend mit Tosca zu fundieren, kurz darauf folgten Abigaille, Isolde, Brünnhilde und Elektra (Strauss).

Doch neben ihrer Arbeit in Weimar wird sie für Gastengagements engagiert, für Rollen wie Elisabeth in Don Carlos und Tannhäuser, Abigail in Nabucco, Senta, Elektra (Strauss), Kaiserin in Frau Ohne Schatten, Fidelio, Isolde und natürlich Brünnhilde. Ihre Gastengagements führten sie beispielsweise an die Dresdner Semperoper, Hamburgische Staatsoper, Deutsche Oper Berlin und Deutsche Staatsoper, nach Köln, Helsinki und Riga, Amsterdam, Barcelona, Sevilla, Nizza, Tokio, Shanghai, Budapest, Bukarest, Essen, Stuttgart, Mannheim, Bremen und Kassel.

Im Jahr 2014 erhielt Catherine Foster ein Stipendium vom Birmingham Conservatoire für ihre außergewöhnlichen Errungenschaften als Sängerin im internationalen Raum.

Während ihrer Arbeit im Ring und vielen weiteren Produktionen konnte Catherine Foster mit privilegierten  Dirigenten, wie z.B.  Kirill Petrenko, Marek Janowski, Daniel Barenboim, Simone Young, Adam Fisher, Hartmut Haenchen, Donald Runnicles, Philip Auguin, Dan Ettinger zusammen arbeiten.

Kürzliche Engagements führten sie Anfang 2016 nach Washington, wo sie mit großem Erfolg für Francesca Zambellos komplette Ring-Produktion für die Washington DC Opera engagiert war.

Zum vierten Mal in Folge war sie im Sommer 2016 die Brünnhilde der Bayreuther Festspiele.

Zukünftige Engagements in der Saison 2016/17 beinhalten unter anderem Elektra in Sao Paulo, Loriots Ring in München, eine Neuproduktion Tristan und Isolde, Brünnhilde in Wiesbaden, Elektra in Mannheim, eine Neuproduktion Turandot mit dem Gürzenich Orchester in Köln, Turandot an der Deutschen Oper Berlin und zum Saison-Abschluss das finale Castorf-Projekt des Bayreuther Ring-Zyklus.