Vivica Genaux(c) Christian Steiner

Vivica Genaux

- Europamanagement -

 

 

Die Mezzosopranistin Vivica Genaux, Preisträgerin des Johann-Adolf-Hasse-Preises 2019 und des Händelpreises Halle 2017, hat im Laufe ihrer mehr als zwanzigjährigen Karriere weltweit in den wichtigsten Konzertsälen und Opernhäusern gesungen. Zu den Orten, an denen sie ihre unvergessliche Stimme präsentieren konnte, zählen das Beijing National Center fort he Performing Arts, Barbican Center London, Metropolitan Opera New York, Rudolfinum Prag, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Élysées Paris und Staatsoper Wien.

 

2019 begann für Vivica mit zwei Konzerten in Valetta und Antwerpen, mit einem Programm um den Kastraten Farinelli, gefolgt von einem Auftritt mit La magnifica comunità in Verona. Nach Konzerten in Poissy und Bilbao mit Les musiciens du Louvre sang sie im Februar eine Händel-Gala bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe, bei dem sie zusammen mit der Mezzosopranistin Ann Hallenberg Werke von Vivaldi, Händel, Rossini und Bellini zu Gehör brachte. Im April hat sie ihr Rollendebüt als Emma in Rossinis Zelmira mit der Washington Concert Opera in Washington, DC, bevor sie Ende des Monats in einer konzertanten Aufführung der Pinchgut Opera-Produktion von Hasses Artaserse im Londoner Sadler’s Wells Theatre im Rahmen der International Opera Awards zu erleben ist. Diese Produktion wurde in der Kategorie “Wiederentdeckungen” nominiert. Im Mai singt sie im Musikverein Wien ein Vivaldi-Programm mit dem Bach-Consort Wien und wird im Anschluss bei klangvokal Dortmund  und den Händelfestspielen Halle das neue Programm Gender Stories zusammen mit dem Countertenor Lawrence Zazzo und der lautten compagney BERLIN präsentieren. Dieses Programm umfasst Arien von Händel, Porpora, Galuppi, Wagenseil, Lampugnani und Traetta und stellt einen weiteren Baustein von Vivicas Entdeckertätigkeit auf dem Gebiet barocker Opernmusik dar. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen wirkt sie in einem Ensemble hochgepriesener Kolleginnen und Kollegen am Galakonzert Farinelli & Friends mit und tritt mit New York Baroque Inc. in Caramore auf. Bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik hat sie ihr Rollendebüt als Trasimede in Riccardo Broschis Meropeat, bevor sie mit Europa Galante im August Händels Lucio Cornelio Silla beim George Enescu Festival in Rumänien singen wird.

2018 war Vivica unter anderem im Konzertprogramm Deux Génies en Italie zu hören, das Musik von Händel und Alessandro Scarlatti kombiniert, und in ihrem selbst entwickelten multimedialen Konzert Vivica & Viardot, das unter anderem in der Salle Gaveau in Paris sowie in Spanien und weiteren Orten in Frankreich zu hören war. Sie tourte in Europa, Asien, Mexiko und den USA. Beim Festival International d’Opéra Baroque in Beaune sang sie Rodrigo in Händels gleichnamiger Oper und wirkte an einer Tournée von Händels Serse mit dem Ensemble Il pomo d’Oro als Arsamene mit. Im Dezember 2018 sang sie in Australien erstmals die Partie des Mandane in Hasses Artaserse und in einem Konzert mit Pinchgut Opera.

 

2017 brachte Vivica einige Meilensteine ihrer Karriere: So hatte sie Rollendebüts als Lepido in Händels Lucio Cornelio Silla, als Arsamene in Händels Serse und als Eternità und Diana in Cavallis La Calisto; außerdem war sie wieder als Malcom in Rossinis La donna del lago zu erleben. Ein wichtiges Ereignis war überdies die Gründung der V/Vox Academy, bei der sie den Einweihungskurs leitete.

 

Vivicas Opernrepertoire speist sich aus vier Jahrhunderten Musikgeschichte und umfasst mehr als sechzig Partien, darunter mehr als vierzig Hosenrollen. Für ihre unvergleichliche Koloraturtechnik und die dramatische Intensität ihrer Darstellung wird sie von Publikum und Kritik gleichermaßen gelobt und hier besonders für ihre Interpretationen des barocken und Belcanto-Repertoires gewürdigt. Ihre Arbeit ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, und ihre Ton- und Videoaufnahmen werden weithin begeistert aufgenommen. Ihr Engagement für die Musik Johann Adolf Hasses hat entscheidend zur Wiederentdeckung dieses zu Unrecht vergessenen Komponisten beigetragen, und ihr pädagogischer Enthusiasmus schlägt sich in Meisterkursen und Lehrverpflichtungen auf der ganzen Welt nieder.

 

Stand 02/2019

 

Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Florian Schadhauser

 

http://www.vivicagenaux.com/