Manuela Uhl

Manuela Uhl

- Weltmanagement -

 

 

Die in Schleswig Holstein lebende Manuela Uhl stammt aus dem Bodenseeraum. Sie studierte Gesang in Salzburg und Zürich. Nach ersten Festengagements in Kiel und Karlsruhe wurde sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo sie sich ihr heutiges Kernrepertoire erarbeitete. Als Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“ und als Danae in „Die Liebe der Danae“ fand sie dort erste internationale Anerkennung. Seit 2011 ist sie freischaffend tätig, gehört seitdem zu den  international gefragten Interpretinnen der großen Sopranpartien in Spätromantik und klassischer Moderne.

 

Zu ihrem Repertoire  zählen Partien wie Kaiserin („Die Frau ohne Schatten“), Salome („Salome“), Marschallin („Der Rosenkavalier“), Danae („Die Liebe der Danae“) und Daphne („Daphne“) sowie Senta („Der fliegende Holländer“), Elsa („Lohengrin“), Elisabeth/Venus („Tannhäuser“), Sieglinde („Die Walküre“), Irene („Rienzi“) und Isabella („Das Liebesverbot”). Darüber hinaus singt Manuela Uhl mit großem Erfolg auch Partien wie Marie/Marietta in Korngolds „Die tote Stadt“, Prinzessin und Gertraud in Zemlinskys „Der Traumgörge“, Agathe in Webers „Der Freischütz“, Els in Schrekers „Der Schatzgräber“ und Verdis große Frauengestalten wie Violetta („La Traviata“), Desdemona („Otello“) und Elisabetta („Don Carlo“).

 

Gastengagements führten Manuela Uhl an viele bedeutende  Opernhäuser und Konzertpodien, u.a.  Teatro Real in Madrid, Teatro Colón in Buenos Aires, New National Theatre Tokyo, Königliche Oper Kopenhagen, Ungarische Staatsoper in Budapest, Deutsche Oper Berlin, Nationale Opera in Amsterdam, Korean National Opera in Seoul, Teatro Massimo in Palermo, Teatro San Carlo di Napoli, Teatro dell' Opera di Roma, Bayerische Staatsoper München, Festspiele Baden-Baden, National Theatre Peking, Theater an der Wien,  Hamburgische Staatsoper, Opéra national de Montpellier, Maifestspiele Wiesbaden,  Opera Hongkong, Oper Taipeh, Rheingaufestival, Teatro de la Maestranza Sevilla, Staatsoper Stuttgart, Opéra de Nice, Concert Hall Los Angeles und  Centro Cultural BOD in Caracas. 

 

Highlights der letzten Jahre: Erste internationale Anerkennung erhielt sie 2010  als Chrysothemis bei den Festspielen Baden-Baden, am Pult der Neuproduktion stand Christian Thielemann. Mit großem Erfolg verkörperte sie 2011 die extrem anspruchsvolle Partie der Danae in der Neuproduktion „ Die Liebe der Danae“ von Richard Strauss an der Deutschen Oper Berlin. 2012 debütierte Manuela Uhl als Els in einer Neuproduktion von Schrekers „Der Schatzgräber“ unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht. Es folgte ihr Debüt als Ursula in der Premiere von Hindemiths „Mathis der Maler“ am Theater an der Wien unter Bertrand de Billy. 2013 debütierte sie als Kaiserin in „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss in der Inszenierung von Andreas Homoki am Teatro Colón in Buenos Aires. Das Jahr 2014 führte sie das erste Mal an die Staatsoper Budapest als „Salome“ und als Irene, in der Neuproduktion von Wagners „Rienzi“, an das  Teatro Del Opera in Rom. Als Senta in „Der Fliegende Holländer“ von Richard Wagner war sie 2015 in der Neuproduktion am National Theater Seoul und an der Königlichen Oper Kopenhagen  ebenso Publikumsliebling, wie mit  der Titelpartie in  „Salome“ von Richard Strauss an  der Oper Taipeh.  Als Isabella in Wagners „Liebesverbot“ unter der Regie von Kasper Holten kehrte sie 2016 sie zum dritten Mal erfolgreich an das Teatro Real in Madrid zurück. Im selben Jahr konnte sie an der Seite von Klaus-Florian Vogt als Elsa in „Lohengrin“ am New National Theatre Tokyo einen großen persönlichen Erfolg verbuchen. Das Jahr 2017 führte  sie zum dritten Mal nach Buenos Aires an das Teatro Colón, wo sie als Marschallin in der Neuproduktion des „Rosenkavaliers“ unter der Regie von Robert Carsen gefeiert wurde.  In der Neuproduktion  „Dr. Faust“ von Busoni, in der Regie von Keith Warner wurde ihre Interpretatin der Herzogin von Parma an der Semperoper Dresden ebenso begeistert aufgenommen, wie 2018 ihre Interpretation der Marie/Marietta in  einer Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“.

 

Manuela Uhl arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten  wie Christian Thielemann, Riccardo Chailly, Antonio Pappano, Gustavo Dudamel, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Rafael Frühbeck de Burgos, Simon Rattle, Marek Janowski, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Pinchas Steinberg, Stefan Soltesz, Bertrand de Billy, Jonathan Nott, Jesús Lopéz Cobos, Dmitri Jurowski, Alexander Liebreich, Alejandro Peréz, David Afkham, Michael Boder, Ulf Schirmer, Juraj Valcûha,  Donald Runnicles und vielen anderen bekannten Dirigenten zusammen.

 

 

Von der Künstlerin liegen zahlreiche Aufnahmen auf CD und DVD vor,  darunter „Die Liebe der Danae“ (DVD, Arthaus, Livemitschnitt aus der Deutschen Oper Berlin), „Der Schatzgräber“ (CD, Challenge Classics, Oper Amsterdam), „Elektra“ (DVD, Opus Arte, Festspiele Baden-Baden, musikalische Leitung Christian Thielemann), Gustav Mahlers „Das klagende Lied“/”Blumine”/ 10. Sinfonie (CD, MDG, Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Stefan Blunier), Gustav Mahlers 8. Sinfonie (DVD, Deutsche Grammophon, Liveaufnahme aus Caracas mit Gustavo Dudamel). Im Januar 2017 erschien Richard Wagners „Das Liebesverbot“ (DVD, Teatro Real, musikalische Leitung: Ivor Bolton).  

 

Januar 2018 -Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Nicola Kamphausen

 

http://www.manuela-uhl.de/