Elena Pankratova(c) S. Hoppe

Elena Pankratova

- Weltmanagement, außer Italien -

 

 

Die russische Sopranistin wurde in Yekaterinburg geboren und erhielt in ihrer Heimatstadt eine fundierte musikalische Ausbildung, zunächst als Pianistin, Chordirigentin und Musikpädagogin. Ihr Diplom mit Auszeichnung als Opern -und Konzertsängerin sowie als Gesangspädagogin erhielt sie am Staatlichen Sankt-Petersburger Konservatorium Rimsky-Korsakov. Später rundete sie ihre Ausbildung

bei Renata Scotto, Ingrid Kremling, Giovanna Canetti und Maria Chiara ab.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 2010 in der Rolle der Färberin (Die Frau ohne Schatten) beim Maggio Musicale Fiorentino - diese Partie sang sie erneut mit überwältigendem Erfolg an der Mailänder Scala (2012), so wie am Teatro Colon in Buenos Aires (2013), gab damit ihr fulminantes Debüt an der Bayerischer Staatsoper in München (2013), am Covent Garden in London (2014) und an der Royal Danish Opera in Copenhagen (2015).

 

Dank Ihrer besonderen stimmlichen Veranlagung, ist Elena Pankratova die erste russische Sopranistin, die sich gleichermaßen im deutschen und im italienischen dramatischen Fach international etabliert hat. So debütierte sie 2016 als sensationelle Kundry (Parsifal) in Bayreuth, sang Odabella (Attila) an der Mailänder Scala und am Mariinsky Theater, Elektra an der Semperoper in Dresden und beim Enescu- Festival in Bucharest, Turandot in Bonn, Bologna, Florenz, Neapel, Zhuhai (China), am Mariinsky Theater und an der Bayerischer Staatsoper, Fidelio-Leonore in Genf, Forza-Leonora (1862) am Mariinsky Theater und (1869) in Mannheim und Bremen, Senta (Der fliegende Holländer) in Köln, Frankfurt, St. Petersburg und in Savonlinna (Finnland), Tosca an der Oper Frankfurt, in Stuttgart, in Oslo und in Savonlinna, Alice (Falstaff) in Basel und Buenos Aires, Elisabeth (Tannhäuser) in Basel und Bremen, Abigaille in Holland, an die Bayerische Staatsoper und in Mexico City, Sieglinde in Florenz und am Mariinsky Theater, Norma in Deutschland, in der Schweiz und am Mariinsky Theater.

 

Zur ihrem Repertoire gehören ausserdem die Titelrolle in Straussens Ariadne auf Naxos, Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Trovatore), Santuzza, Adriana Lecouvreur, Saffi (Der Zigeunerbaron) und Rosalinde (Die Fledermaus).

 

Die Sopranistin arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Kirill Petrenko, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Pinchas Steinberg, Hartmut Haenchen, Charles Dutoit, Peter Schneider, Ralf Weikert, Stefan Soltesz, Paolo Carignani, Michael Boder, Julia Jones, Marc Soustrot, Ira Levin, John Fiore, sowie mit Regisseuren wie Tim Albery, Stefan Herheim, Carlus Padrissa, Paul Curran, Claus Guth, Yannis Kokkos, Andreas Homoki, Uwe Laufenberg und Krzysztof Warlikowski zusammen.

 

Die vielseitige Künstlerin gibt neben ihren Opernengagements auch zahlreiche Liederabende. Ihre CD Aufnahme von Mussorgsky's Lieder und Tänze des Todes ist 2014 bei EDEL Classics veröffentlicht und wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Als Konzertsängerin sang sie Stabat Mater von Pergolesi in Tokio, 14. Sinfonie von Schostakowitsch am Münchener Prinzregententheater, 2. Sinfonie von Mahler an der Alte Oper in Frankfurt, 8. Sinfonie von Mahler beim MITO Festival in Turin und beim Beijing Music Festival, so wie Stabat Mater von Rossini in Marseille.

 

 

 

 

 

 

Bevorstehende Engagements: Elektra in Lyon, Lohengrin (Ortrud) an der Deutsche Oper Berlin, Fledermaus und Tannhäuser (Venus) in München, Turandot an der Staatsoper Wien, in Israel (mit Zubin Mehta) und in Teatro Real Madrid, Frau ohne Schatten in Paris, Turandot an der Metropolitan Opera in New York.