Elena Pankratova(c) Vitaly Zapryagaev

Elena Pankratova

- Weltmanagement, außer Italien -

 

Elena Pankratova wurde in Jekaterinburg geboren und erhielt in ihrer Heimatstadt eine fundierte musikalische Ausbildung, zunächst als Pianistin und Chordirigentin. Ihr Diplom mit Auszeichnung als Opern –und Konzertsängerin sowie als Gesangspädagogin erhielt sie am Staatlichen Sankt -Petersburger Konservatorium „N. A. Rimski - Korsakow“. Später rundete sie ihre Ausbildung bei Renata Scotto, Ingrid Kremling und Giovanna Canetti ab.

 

Von 1996 bis 2000 war Elena Pankratova Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg. Zahlreiche Gastspiele führten sie bereits in dieser Zeit als Tosca nach Bridgewater Hall in Manchester, zu den Ludwigsburger Festspielen, an die Oper Frankfurt und das Staatstheater Stuttgart sowie nach Innsbruck; als Leonora in Verdis IL TROVATORE  an das Staatstheater Stuttgart, und nach Moskau; als Leonora in LA FORZA DI DESTINO an das Nationaltheater Mannheim und an die Berliner Staatsoper. Ihr Rollendebüt als Abigaille in Verdis NABUCCO gab Elena Pankratova an der Frankfurter Oper.

 

In Basel debütierte sie als Elisabeth in Wagners TANNHÄUSER, als Alice in Verdis FALSTAFF sowie als Bellinis Norma.

Als Senta in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER gab Elena Pankratova ein viel beachtetes Rollendebüt an der Frankfurter Oper, später sang sie diese Partie in Köln und 2008 beim Savonlinna Opera Festival in Finnland. Als Puccinis Turandot machte sie in Valencia auf sich aufmerksam. An der Bayerischen Staatsoper sang sie mit Erfolg die Abigaille/NABUCCO.

 

Unter Zubin Mehta gab Elena Pankratova 2010 ihr fulminantes Rollendebüt als Färberin in DIE FRAU OHNE SCHATTEN von Richard Strauss beim Maggio Musicale Fiorentino. Eine gleichermaßen spektakuläre Resonanz fand ihre Interpretation derselben Partie an der Scala di Milano und am Teatro Colon Buenos Aires. Sie sang Tosca in Oslo und Alice/FALSTAFF in Buenos Aires. 2012 kehrte sie nach Florenz als Turandot zurück, dort sang sie ebenfalls mit großem Erfolg die Sieglinde/WALKÜRE. An der Mailänder Scala sang sie Odabella  in ATTILA.

Elena Pankratova war als Färberin auch an die Covent Garden Opera, an die Bayerische Staatsoper und nach Kopenhagen eingeladen und sang Elektra an der Semperoper Dresden.

 

Elena Pankratova sang die Leonore in der Neuproduktion FIDELIO in Genf, beim Savonlinna Festival übernahm sie die Tosca. 2015 ging die Künstlerin gemeinsam mit der Bayerischen Staatsoper und ELEKTRA auf Gastspielreise nach Bukarest. 2016 kehrte sie auch als Turandot an die Bayerische Staatsoper zurück.

Mit großem internationalen Echo debütierte Elena Pankratova 2016 bei den Bayreuther Festspielen, als Kundry in PARSIFAL. Es folgten Ihr Rollendebüt als Ortrud/LOHENGRIN in St. Gallen, Kundry in Amsterdam sowie die Rosalinde/FLEDERMAUS an der Bayerischen Staatsoper. An der Bayerischen Staatsoper sang sie 2017 die Venus/TANNHÄUSER in einer Neuproduktion von Romeo Castellucci und ging mit der Bayerischen staatsoper mit dieser Produktion auf Japantournee.

 

Die Sopranistin arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Ralf Weikert, Stefan Soltesz, Rudolf Bibl, Massimo Zanetti, Nicola Luisotti, Julia Jones, Marc Soustrot, Giuliano Carella, John Fiore und Axel Kober, sowie mit Regisseuren wie Tim Albery, Stefan Herheim, Carlus Padrissa, Claus Guth, Charles Roubaud und Dieter Kaegi zusammen.


Zukünftige Engagements umfassen ihre Rückkehr zu den Bayreuther Festspielen als Kundry / Parsifal, Ortrud in Brüssel, Färberin in Berlin - Staatsoper, Fidelio-Leonore in Bilbao, Elektra Konzertant in Amsterdam, Santuzza / Cavalleria Rusticana in Barcelona und Chicago, Elektra (Neuproduktion) in Hamburg, Turandot und Ballo in Maschera in Wien.

 

                                                                                                                             

März 2018 -Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Marie Morché