Vida MiknevičiūtėCredit: Martina Pipprich

Vida Miknevičiūtė

- Weltmanagement -

 

Die litauische Sopranistin Vida Miknevičiūtė konnte kürzlich ihr Debüt als Chrysothemis („Elektra“) an der Staatsoper unter den Linden Berlin, unter der Leitung von Daniel Barenboim feiern.

 

Nach dem Besuch des Musikgymnasiums machte sie an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Kaunas ihren Magister in Gesang. Ein Erasmus-Stipendium führte die junge Sopranistin 2003 an die Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Zwischen 2005 und 2007 war Vida Miknevičiūtė Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich. Zur gleichen Zeit erhielt sie Gastverträge mit dem Festival Aix-en-Provence und dem Theater Basel. Von 2008 bis 2010 war die Sopranistin im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper engagiert, wo sie u. a. als Hebe und Phani („Les Indes galantes“), Pamina („Die Zauberflöte“), Adina („L’elisir d’amore“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Micaëla („Carmen“), Wellgunde und Freia („Rheingold“) sowie als Helmwige („Walküre“) zu erleben war.

 

Die Sängerin hat erfolgreich an unterschiedlichen Wettbewerben teilgenommen. Sie ist unter anderem Preisträgerin des 1. Preises und 1. Publikumspreises des Robert-Stolz-Gesangswettbewerbs „Wiener Operette“ in Hamburg und weiterer Wettbewerbe in Litauen und Russland. Zudem ist sie Stipendiatin der Barenberg-Bank für künstlerische Entwicklung Hamburg sowie des Concorso Riccardo Zandonai in Riva del Garda.

 

Seit 2011 gehörte Vida Miknevičiūtė zum Ensemble des Staatstheaters Mainz, wo sie u. a. als Elettra („Idomeneo“), Eva („Eva“), Lydia Ivanovna („Fatinitza“), Natalie Prinzessin von Oranien („Der Prinz von Homburg“), Tatjana („Eugen Onegin“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Margherita („Mefistofele“) ,Violetta Valéry (” La Traviata”) , als Eva (“Die Meistersinger von Nürnberg”), Margarete(“Faust”), Blanche (“Dialogues des Carmélites”), Mimi (“La Bohème”), Ursula (“Mathis der Maler”). 2017/18 Sie gab Debüts als Elisabeth (“Don Carlo”) und Die grosse Hure (“Antikrist”). 2018/19 Sie debütiert als Sieglinde in R.Wagner/Loriot “Der Ring an einem Abend” und als Amelia Grimaldi (“Simon Boccanegra”).

 

Gastengagements führten sie an das Staatstheater Kassel, wo sie die Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten”, Chrysothemis („Elektra“) und Maddalena di Coigny („Andrea Chénier“) sang. An der Oper Frankfurt war sie als Sylva Varescú in „Die Csárdásfürstin“, an der Oper Leipzig als Irene („Rienzi“) und als Helmwige („Die Walküre“) an Staatsoper unter den Linden zu erleben. An der Lettischen Nationaloper in Riga gab sie ihr Debüt als Elisabeth („Tannhäuser“) und war dort außerdem als Margarete („Faust“) und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Senta („Der fliegende Holländer“) zu hören. Sie ist weiterhin ein gern gesehener Gast der Staatsoper Hamburg, mit der sie in einem Gastspiel, unter der Leitung von Simone Young, auch im australischen Brisbane als Freia („Rheingold“) zu erleben war. Sie kehrt als Senta in einer Neuproduktion von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ an die Lettischen Nationaloper zurück.

 

Wichtige musikalische Impulse erhielt Vida Miknevičiūtė durch Simone Young, Daniel Barenboim, Adam Fischer, Valery Gergiev, Alexander Joel, Eun Sun Kim, Peter Schneider, Kent Nagano, Gintaras Rinkevicius und Hermann Bäumer. Bisher war Vida Mikneviciute in Inszenierungen von Regisseuren wie Lorenzo Fioroni, Katharina Thalbach, Johannes Schütz, Tilman Knabe, Harry Kupfer, Christof Nel, Tom Ryser und Vera Nemirova zu sehen.

 

Konzertauftritte führten die Sängerin in die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, zum finnischen Valery-Gergiev-Festival in Mikkeli sowie in ihr Heimatland Litauen. Dabei interpretierte sie die Sopranpartien von Mozarts „Requiem“ und „Krönungsmesse“, Brahms’ „Deutsches Requiem“, Mahlers 4. Sinfonie, Orffs „Carmina Burana“ und Verdis “Requiem”.

 

Februar 2019 - Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Annette Bielmeier

 

http://www.vidamikneviciute.com/de/