Sibylla Duffe

Sibylla Duffe

- Management Divers -

 

Als „besonders höhenstarke Sopranistin mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und großem schauspielerischen Talent“ wird Sibylla Duffe von der Jury des „Bayerischen Kunstförderpreis 2010“ in der Sparte Darstellende Kunst gelobt. Der Preis, durch den bayerischen Kultusminister im Herbst 2010 verliehen, betont: „Mit ihrem Witz, Charme und Temperament ist sie rasch zu einem Publikumsliebling in München geworden. Dank ihrer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit vermag sie jeder Rolle eine andere Körperlichkeit zu geben und ihrem Sopran dafür neue Farben abzugewinnen.“

 

Die Sopranistin wurde 1981 in Windsbach, (Deutschland, Bayern), geboren. Sibylla Duffes gesangliche Ausbildung begann 1999 bei Prof. Maria de Francesca-Cavazza, bei der sie von 2001 bis 2006 auch ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München absolvierte. Von 2003 bis 2007 war Sibylla Duffe zudem Studentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München und wurde 2004 Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins.

 

Im Jahr 2006 legte sie ihr Diplom im Fach Gesang mit Auszeichnung ab und
qualifizierte sich damit zum Meisterklassenstudium, welches sie bei Prof. M. de Francesca - Cavazza fortsetzte und 2008 mit dem Meisterklassendiplom abschloß .

 

Während ihrer Ausbildung wirkte sie bereits bei mehreren Projekten an der Bayerischen Theaterakademie mit und war u.a. 2003 als Gottliebchen in Detlef Glanerts‘ zeitgenössischen Oper „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ und im Jahr 2007 als Despina in „Cosi fan tutte“ im Prinzregententheater zu sehen und zu hören. 2006 wurde Sibylla Duffe Finalistin des Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien.

 

In den Spielzeiten 2007/08 bis 2011/2012 gehörte sie dem Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz an. Dort war die junge Sängerin mit einem bunt gefächerten Repertoire vom Soubretten-Fach bis zu lyrischen Koloratur-Partien zu erleben, womit sie regelmäßig von den Kritikern und dem Publikum auf Grund ihrer Spielfreude, Rolleninterpretation und Musikalität große Beachtung fand. So durfte man sie dort unter anderem in einer „Fledermaus“-Neuinszenierung als „Adele“, in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ als „Eurydike“, und in der „Zauberflöte“ als „Pamina“ sehen und hören.

 

Sibylla Duffe gastiert regelmäßig an Bühnen im deutschsprachigen und internationalen Raum, um nur einige zu nennen war sie an der Volksoper Wien als „Zerline“ in Aubers „Fra Diavolo“, am „Teatro dell‘Opera“ in Rom, am Stadttheater Klagenfurt und an der Deutschen Oper am Rhein, hier als „Blonde“ und als „Rossignol“ in Strawinsky‘s gleichnamiger Oper zu erleben. 2013 gab sie
ihr Debut an der Bayerischen Staatsoper als „Blonde“. In der Spielzeit 16/17 wird sie mit dieser Partie wieder an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben sein. Bevorstehende Debuts sind in dieser Spielzeit ihr Rollendebut als „Gretel“ im November an der Deutschen Oper am Rhein, sowie im Frühjahr 2017 ein
Hausdebut an der Semperoper in Dresden als Blondchen.

 

Die gebürtige Windsbacherin fühlt sich vor allem der Musik Bachs und Mozarts verschrieben und kann durch ihre regelmäßige Konzerttätigkeit besonders im Oratorienbereich diese Leidenschaft unter Beweis stellen.

So übernahm sie im Dezember 2014 den Sopran-Part der Hiller-Uraufführung „Skulpturen der Liebe“ in der Münchner Philharmonie, war u.a. im März 2015 im Herkulessaal beim Konzert des Oratorienchor München mit Bruckners „Te deum“ und in der Nürnberger Meistersingerhalle mit dem Philharmonischen Chor Nürnberg bei der „Matthäus-Passion“ jeweils als Sopran-Solistin zu hören.


Die Sopranistin ist seit ihrer Studienzeit Ensemblemitglied der Opernimprovisationsgruppe „LaTriviata“, mit der sie neue experimentelle Wege der klassischen Musik beschreitet.


Sibylla Duffe lebt mit ihrem Mann, dem Komponisten Markus Lehmann-Horn, und den beiden gemeinsamen Töchtern am Starnberger See.

 

http://www.sibylladuffe.de