Okka von der Damerau(c) Daniel Schäfer

Okka von der Damerau

- Weltmanagement -

 

 

Okka von der Damerau

Mezzosopran

 

Die gebürtige Hamburgerin Okka von der Damerau studierte an der

Hochschule für Musik und Theater in Rostock, an der Opernschule

Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Freiburg.

Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen

Staatsoper, wo sie in 2015/16 u. a. als Ulrica in Verdis Un ballo in

maschera unter Zubin Mehta, Magdalene in Wagners Die Meistersinger

von Nürnberg unter Kirill Petrenko, Äbtissin in Prokofievs Der Feurige

Engel unter Vladimir Jurowski und als Brangäne in Tristan und Isolde unter

Simone Young zu hören war. Highlights waren in letzter Zeit außerdem

Konzerte mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, dem

Orchestra dell´Accademia Nazionale di St. Cecilia unter Antonio Pappano

und mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti. Zuletzt

gab Okka von der Damerau ihr Debüt beim Cleveland Orchestra unter der

Leitung von Franz Welser-Möst mit der Partie der Brangäne in TRISTAN UND ISOLDE und konzertierte mit den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev. Sie sang mit dem Orchester der Bayerischen Staatsoper unter Kent Nagano im Vatikan und Mahlers Dritte Symphonie unter der Leitung von Kirill Petrenko in München und Berlin.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Zubin Mehta, mit dem

sie bereits mehrfach die zweite und dritte Symphonie von Gustav Mahler

und Mozarts Requiem mit den Münchner Philharmonikern aufführte, sowie

Schönbergs Gurrelieder mit dem Bayerischen Staatsorchester. Weiterhin

sang sie bei Aufführungen des Bayerischen Staatsballetts als Vokalsolistin

in Gustav Mahlers Das Lied von der Erde und das Verdi Requiem mit dem

Rundfunksymphonieorchester Berlin.

 

Die Mezzosopranistin widmet sich mit Leidenschaft dem Liedgesang. Als

Referenzaufnahme hochgelobt wurde ihre vor kurzem erschienene

Einspielung von Frank Martins Liederzyklus Die Weise von Liebe und Tod

des Cornets Christoph Rilke mit Philharmonie Zürich unter Fabio Luisi.

Anfang 2015 sang sie erstmalig an der Mailänder Scala und 2016 an der

Chicago Lyric Opera. Sie gab jüngst ihr Debüt an der Wiener Staatsoper

und der Semperoper Dresden.

2013 debütierte Okka von der Damerau bei den Bayreuther Festspielen

als Floßhilde in Das Rheingold und Floßhilde und Erste Norn in

Götterdämmerung.

 

Von 2006 bis 2010 war Okka von der Damerau Ensemblemitglied der

Staatsoper Hannover. Hier sang sie Rollen wie Dritte Dame in Mozarts Die

Zauberflöte, Suzuki in Madama Butterfly, Maddalena in Rigoletto und Erda

in Das Rheingold.

Im Februar 2006 wurde Sie mit dem Sonderpreis der Jury beim

Wettbewerb „Junge Wagnerstimmen“ in Venedig ausgezeichnet. Sie

erhielt den Münchner Festspielpreis im Jahr 2013.

 

Künftige Projekte sind unter anderem die Rollendebüts als Ortrud in Lohengrin am Staatstheater Stuttgart und als Azucena in Il Trovatore in St. Gallen und der Bayerischen Staatsoper München sowie als Fricka in Die Walküre an der Nederlandse Opera Amsterdam. Weitere Engagements führen Okka von der Damerau an das Teatro Real Madrid, die Metropolitan Opera New York sowie wieder zurück an die Wiener Staatsoper.

 

Auf dem Konzertpodium ist Okka von der Damerau in der kommenden Spielzeit unter anderem im Concertgebouw Amsterdam zu hören, außerdem in München in Beethovens Missa solemnis unter Kirill Petrenko, an der Accademia Sta. Cecilia Rom mit Beethovens IX. Symphonie, ebenfalls mit Petrenko und beim Melbourne Symphony Orchestra in Verdis Requiem.

 

Juni 2018 - Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Nicola Kamphausen