Andreas Conrad(c) Elena Bauer

Andreas Conrad

- Weltmanagement -

 

Der international gefragte Tenor Andreas Conrad verfügt über ein großes und sehr vielfältiges Repertoire, das sich auch in den Engagements des Jahres 2017 und 2018 wiederspiegelt.

 

Das Jahr 2017 begann - und endet für Andreas Conrad jeweils mit einem Gastspiel an der Opera National de Paris. Hier  wirkte er im Januar/Februar 2017 in einer Wiederaufnahme von Mozarts  Zauberflöte  (R: R. Carsen / Dir. H. Nanasi) als Monostatos mit.  im Dezember 2017 wird er dort als Tscherewin in Patrice Chereaus Inszenierung „Aus einem Totenhaus“ von Leos Janacek zu hören sein, den er seit der Premiere im Jahr 2007 in Wien immer wieder bei diversen internationalen Gastspielen dieser Produktion (u.a.  in New York und Mailand) gesungen hat.

Im Juni 2017 gastiert Andreas Conrad als Mime (Siegfried) am New National Theater Tokyo (R: G. Friedrich /D: T. Iimori), wo er bereits im Jahr 2015 als Mime (Das Rheingold) zu erleben war. Anschließend wird er letztmalig die Partien des  Mime (Das Rheingold und Siegfried) in der dann endenden „Ring“ - Produktion (R: F. Castorf / D: M. Janowski) bei den Bayreuther Festspielen verkörpern.  Im Herbst 2017  ist ein Gastspiel am Theater Sankt Gallen mit der Partie des Alviano Salvago in Franz Schrekers selten gespielter Oper „Die Gezeichneten“ geplant.

 

Die Partien des Olim und des Lotterieagenten  in Kurt Weills „Silbersee“ führen Andreas Conrad im April 2018 nach Warschau. Im Juni folgt an der Staatsoper Hamburg die Premiere von Peter Ruzickas Oper „Benjamin“, in der Andreas Conrad die Parte des Berthold Brecht übernehmen wird. Im Oktober 2018 folgt dann in Genf die Wiederaufnahme von Dieter Dorns Inszenierung des „Ring des Nibelungen“  von Richard Wagner, in der Andreas Conrad erneut sowohl im „Rheingold“, als auch im „Siegfried“ mit der Partie des Mime zu hören sein wird.

 

Wichtige Stationen seiner bisherigen Laufbahn waren:

 

Im Frühjahr 2016 ein Gastspiel in der Philharmonie de Paris als Klaus Narr in Schönbergs  Gurrelieder  (D: P. Jordan). Anschließend verkörperte er die Partie des Edmund in einer Neuproduktion von Aribert Reimanns   Lear  an der Opera National de Paris (Opera Garnier; R: C. Bieito / D: F. Luisi). Im Sommer 2016 war Andreas Conrad als Mime (Das Rheingold und Siegfried) bei den Bayreuther Festspielen zu hören. (R: F. Castorf / D: M. Janowski).

 

2015

Klaus Narr bei der chinesischen Erstaufführung der Gurrelieder von Schönberg in der Symphony Hall Shanghai und im Poly Theatre Beijing (Peking) unter der Leitung von Peter Ruszicka .

Mime (Das Rheingold und Siegfried) bei den Bayreuther Festspielen (R: F. Castorf / D: K. Petrenko)

Mime (Das Rheingold und Siegfried) an der Staatsoper München (R: A. Kriegenburg / D: K. Petrenko)

Herodes (Salome) an der Wiener Staatsoper (R: B. Barlog / D: P. Schneider)

 

2013/14  

Loge (Das Rheingold)  an der Opera de Monte Carlo (R: J. L. Grinda / D: G. Gelmetti).

Mime (Das Rheingold  und  Siegfried) in einer Neu – Produktion von Wagners „Ring des Nibelungen “ (R: D. Dorn / D: I. Metzmacher) am Grand Theatre du Geneve.

 

2012

Eine Tournee mit der Partie des Aron (Moses und Aron)  unter Sylvain Cambreling mit dem SWR Orchester.  Die daraus entstandene CD-Aufnahme wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

 

2011  

Die Partie des Buckligen (Die Frau ohne Schatten)  bei den Salzburger Festspielen (R: C. Loy / C. Thielemann); Herodes (Salome) an der Opera de Monte Carlo (R: C. Borrie / D: A.Fisch)

 

Andreas Conrad arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Fabio Luisi, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Ingo Metzmacher, Marek Janowski, Sylvain Cambreling, Constantin Trinks, Cornelius Meister, Esa-Pekka Salonen, Seji Ozawa, David Zinman zusammen. Regisseure wie Calixto Bieito, Christof Loy, Vincent Boussard, Willy Decker, Richard Jones, Harry Kupfer, Hans Neuenfels  oder Dieter Dorn schätzen seine Bühnenpräsenz, Spielfreude und stimmliche Ausstrahlung .

 

Das Repertoire von Andreas Conrad umfasst mehr als 80 Partien und reicht von Mozart, über Mussorgsky, Janacek bis hin zu Wagner, Strauss, Britten, Berg und weiteren Komponisten des 20. Jahrhunderts .

 

1984 bis 2007 war er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. 1998 wurde Andreas Conrad zum Berliner Kammersänger ernannt.

 

 

 

 

Für eine ganz aktuelle Biografie wenden Sie sich bitte an Julia Hinnenberg