Adela Zaharia(c) Kartal Karagedik

Adela Zaharia

- Weltmanagement -

 

 

Die Sopranistin Adela Zaharia stammt aus Arad/Rumänien, studierte an der Musikakademie „Gheorghe Dima“ in Cluj-Napoca/Rumänien und wurde anschließend Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. In ihrer Heimat gewann sie 2012 den Internationalen Gesangswettbewerb „Hariclea Darclée“. Von 2012 bis 2014 war Adela Zaharia Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin an der sie u.a. als Musetta in Puccinis La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte, Donna Anna in Don Giovanni, als Helena Ein Sommernachtstraum, Micaëla Carmen und Frauke-Beeke Hansen Das Gespenst von Canterville zu erleben war. Des Weiteren zählen Partien wie Norina Don Pasquale und Gilda Rigoletto zu ihrem Repertoire.

Darüber hinaus verfügt sie über ein breites Konzert- und Oratorienrepertoire. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, an der sie als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail und als Schneekönigin in der Uraufführung von Marius Felix Langes gleichnamiger Familienoper zu sehen ist. Mit ihrem Debüt der Lucia di Lammermoor und der Elsbeth in Offenbachs Fantasio verzauberte sie im dieses Jahr das Publikum und die Presse.

 

„Eindrucksvoll gestaltete Adela Zaharia die Titelpartie der Lucia: von dem anfangs noch schüchternem Mädchen, das schon bald von düsteren Vorahnungen heimgesucht wird, zur verliebten Frau im Dilemma zwischen Liebe und Pflicht, bis sie, verraten und gequält, dem zunehmenden Druck nicht mehr gewachsen ist und im Wahnsinn zerbricht. Gefeiert wurde daher Zaharia nicht zuletzt für die grandios gesungene berühmte Wahnsinns-Koloraturarie, doch auch für ihre gesamte Darbietung.“ Link: Theaterkompass

 

„Adela Zaharia in der Titelrolle war großartig, wieder einmal eine Widerlegung des "früher war alles besser"-Lamentos. Nicht nur sängerisch, sondern auch darstellerisch hat sie die langsam dem Wahnsinn verfallene Lucia überzeugend verkörpert. Gut gefallen hat mir, dass Lucia hier schon im 4. Bild erste Anzeichen einer psychischen Deformation zeigt.“ Link: Tamino-Klassikforum

 

„Diese ist in Gestalt von Adela Zaharia nicht nur eine hoheitsvolle Erscheinung, ihrer Elsbeth gebührt auch die vokale Krone des Abends. Denn die Sopranistin singt mit solcher Delikatesse, Leuchtkraft und Brillanz, dass sie dafür zu Recht am Ende vom Auditorium vehement gefeiert wird.“ Link: Opernnetz