Simone Schneidercopyright: Foto Dörr

Simone Schneider

- Weltmanagement -

 

 

Simone Schneider studierte an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Stimme bildete sie bei ihrem Vater Dietrich Schneider aus.
Bereits während ihres letzten Studienjahres wurde sie Mitglied des Opernstudios der
Bayerischen Staatsoper, wo sie besonders im Bereich der Moderne reüssierte.
So z.B. in der Uraufführung Henzes Venus und Adonis als erste MADRIGALISTIN unter
der Leitung von Markus Stenz und in von Boses Schlachthof
als BARBARA und VALENCIA anlässlich der Opernfestspiele.
Im Rahmen der Münchner Bienale trat sie im Prinzregententheater als
„DIE SÄNGERIN“ in der Uraufführung von Moritz Eggerts Helle Nächte auf.
Anschließend wurde sie festes Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz im Fach des dramatischen Koloratursoprans. Hier war sie u.a. als KÖNIGIN DER
NACHT (Zauberflöte), KONSTANZE (Entführung aus dem
Serail), ELETTRA(Idomeneo), ROSALINDE (Fledermaus), ZERBINETTA (Ariadne auf
Naxos), OLYMPIA(Hoffmanns Erzählungen), MINETTE (Die englische Katze), ITAL.
SÄNGERIN(Capriccio) zu hören.
Weitere Gastspiele führten sie u.a. ans Teatro Felice in Genua, an die Oper Leipzig, an das Theater Chemnitz, an die Staatsoper Hannover, an die Staatsoper Stuttgart, an das Theater Bern, an das Theater Basel und die Semperoper Dresden.
Seit der Spielzeit 06/07 ist sie festes Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart.
Dort ist sie u.a. als DONNA ANNA in Don
Giovanni, Elettra Idomeneo, RosalindeFledermaus und Maria Stuarda Maria Stuarda
besetzt.
Seit einigen Jahren ist sie erfolgreich im jugendlich-dramatisch Fach angekommen.
So debütierte sie 2011 in der Rolle als Chrysotemis in der Elektra von R. Strauss unter der Regie von P. Konwitschny, als Madame Lidoine Les Carmelites und als Gutrune in R. Wagners Götterdämmerung.
Weiter folgten an der Staatsoper Stuttgart die Marschallin (Rosenkavalier), Alice (Falstaff), an der Semperoper Dresden Elettra (Idomeneo) und Rosalinde (Fledermaus).
An der Oper Leipzig brillierte sie als Kaiserin in Frau ohne Schatten und beim Bayerischen Rundfunk München als Diemut in der Feuersnot und Christine aus dem Intermezzo von R. Strauss, alles unter der Leitung von Ulf Schirmer.
Als Titelheldin Salome gelang ihr in Kirill Serebrennikovs Inszenierung an der Staatsoper Stuttgart ein Sensationserfolg.
In der nächsten Zeit kann man sie bei Rollendebüts als Elsa in Tokio, als Siglinde unter der Leitung von Ulf Schirmer und als Medea in einer P. Konwitschny Inszenierung erleben.
Mehrfach sang sie bei der Internationalen Bachakademie und der Gächinger Kantorei unter der Leitung von HELMUTH RILLING u. a. die Sopranpartie in L. van Beethovens MISSA SOLEMNIS, sowie die f-MOLL MESSE von Anton Bruckner und Reger - REQUIEM op.
144b und A. Dvoraks STABAT MATER bei dem Europäischen Musikfest Stuttgart.
Im Konzertfach ist sie regelmäßig mit dem Verdi-Requiem, Werken von Bruckner, Dvorak
und Beethoven (Missa Solemnis, 9.Sinfonie) zu hören unter namhaften Dirigenten
wie M.Honeck, Ph.Herreweghe, Marek Janowski und Herbert Blomstedt