Wilhelm SchwinghammerBertold Fabricius

Wilhelm Schwinghammer

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Wilhelm Schwinghammer ist einer der herausragenden Bässe der jüngeren Generation. Sein breites Repertoire reicht von der Barockmusik bis zum 21. Jahrhundert und umfasst die großen Partien seines Fachs wie Figaro (»Le Nozze di Figaro«), Leporello (»Don Giovanni«), Sarastro (»Die Zauberflöte«), Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), König Heinrich (»Lohengrin«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Landgraf Hermann (»Tannhäuser«), Daland (»Der fliegende Holländer«), Fasolt (»Das Rheingold«), Rocco (»Fidelio«), Sparafucile (»Rigoletto«) und Orest (»Elektra«). Zukünftige Engagements beinhalten Rollen wie Baron von Ochs auf Lerchenau (»Der Rosenkavalier«) an der Oper Stockholm sowie konzertant mit Zubin Mehta in Tel Aviv und Il Re di Scozia (»Ariodante«) an der Wiener Staatsoper.

 

Der Sänger ist gefragter Gast an allen großen internationalen Opernhäusern. Engagements führten ihn unter anderem nach München, Berlin, Dresden, Lyon, Mailand, Barcelona, Los Angeles, Washington und Chicago sowie zum Hong Kong Arts Festival. Auch als Konzertsänger ist Wilhelm Schwinghammer erfolgreich, er tritt mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Concerto Köln auf. Sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich arbeitet er regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kiril Petrenko, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Sebastian Weigle und Philippe Herreweghe zusammen.

 

Große Erfolge gelangen Wilhelm Schwinghammer unter anderem als König Heinrich in Hans Neuenfels’ Inszenierung des »Lohengrin« bei den Bayreuther Festspielen, in der Titelpartie von Stefan Herheims Neuproduktion von »Le Nozze di Figaro«, als Osmin an der Hamburgischen Staatsoper und als Fasolt beim neuen »Ring des Nibelungen« an der Lyric Opera Chicago. 2005 debütierte er bei den Salzburger Festspielen an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazon mit der Partie des Dr. Grenvil in »La Traviata«. 2011 kehrte er für »Salome« unter der Leitung von Sir Simon Rattle nach Salzburg zu den Osterfestspielen zurück. Bei den Bayreuther Festspielen ist er seit 2012 regelmäßiger Gast, neben der Partie des Königs Heinrich sang er dort mehrmals die Rolle des Fasolt.

 

Der in Bayern geborene Bass begann seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und studierte anschließend Gesang an der Universität der Künste Berlin bei KS Harald Stamm. Es folgten Meisterkurse bei KS Kurt Moll und KS Marjana Lipovšek. 2003 wurde Wilhelm Schwinghammer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. 2006 wechselte er in das Ensemble des Hamburger Opernhauses, seit 2017 ist er freischaffend. Wilhelm Schwinghammer erhielt zahleiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem gewann er 2009 den ARD-Wettbewerb und erhielt auch den Publikumspreis.

 

 

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