Klaus Florian Vogt(c) Alex Lipp

Klaus Florian Vogt

Der gebürtige Holsteiner studierte zunächst Horn an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg und war nach seiner Diplomprüfung bis 1997 als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Günter Binge und war in der Spielzeit 1997/98 zunächst am Landestheater Flensburg engagiert. Seit 2003 ist Klaus Florian Vogt als freischaffender Künstler tätig. Zwischen 2004 und 2005 hat er sein Repertoire gleich mit vier Rollendebüts erweitert, nämlich in Hamburg („Meistersinger“/Stolzing, „Parsifal“ und „Holländer“/Erik) und Dresden („Rheingold“/Loge). Er gastiert u. a. in Madrid, Paris, Barcelona, München, Mailand, New York, London, Hamburg, Tokio, bei den Bayreuther Festspielen und avancierte mittlerweile zu einem der weltweit bedeutendsten Tenöre seines Fachs.

 

Klaus Florian Vogt ist auch ein sehr erfolgreicher Konzertsänger. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn in den Wiener Musikverein, die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie und beispielsweise das Leipziger Gewandhaus. Im Sommer 2007 erfolgte sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. In der Regie von Katharina Wagner sang er mit triumphalem Erfolg den Walther von Stolzing in der Neuproduktion der „Meistersinger“, seither ist er dort jedes Jahr ständiger Gast.

 

Heute zählen vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing, Florestan, Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire. Im Januar 2013 ist seine zweite Solo-CD  „Wagner“ und im März 2014 seine dritte Solo-CD „Favorites“ mit Operettenarien und Musicalstücken erschienen, beide bei SONY.

 

Klaus Florian Vogt wurde im Jahr 2012 mit dem ECHO Klassik als Sänger des Jahres ausgezeichnet.

 

http://www.klaus-florian-vogt.de/