Pierre Audi(c) Erwin Olaf

Pierre Audi

- Weltmanagement -

 

 

Pierre Audi wurde in Beirut (Libanon) geboren und studierte Geschichte an der University of Oxford. 1979 gründete er das Almeida Theatre in London und sein Festival für zeitgenössische Musik, das er bis 1989 leitete.

 

Seit 1988 ist er künstlerischer Leiter der Nederlandse Opera Amsterdam. Dort inszenierte er vor allem Il Ritorno d’Ulisse in patria, Il Combattimento di Tancredi e Clorinda, L’Incoronazione di Poppea und L’Orfeo (Monteverdi), Mitridate, re di Ponto, Il Re pastore, Die Zauberflöte und La Clemenza di Tito (Mozart), La Bohème (Puccini), Der Ring des Nibelungen und Lohengrin (Wagner), Alceste (Gluck), Les Troyens (Berlioz), Castor et Pollux (Rameau), Saint François d’Assise (Messiaen) und vor kurzem die Gurrelieder von Schönberg. Er inszenierte dort auch einige zeitgenössische Werke, darunter Punch and Judy (Harrison Birtwistle), Neither (Feldmann), Rêves d’un Marco Polo (Vivier) sowie Uraufführungen von Tan Dun, Jonathan Harvey, Hans Werner Henze, Guus Janssen, Alexander Knaifel, Theo Loevendie, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho und Param Vir. Er wurde von zahlreichen Opernhäusern eingeladen, arbeitete aber vor allem an der Bayerischen Staatsoper München (Venus and Adonis von Henze), am Drottningholms Slottsteater Stockholm (Zoroastre von Rameau, Tamerlano und Alcina von Händel), bei den Salzburger Festspielen (die Wiederaufnahme der Produktion der Nederlandse Opera von Die Zauberflöte von Mozart, Dionysos von Rihm), an der Opéra National de Paris (La Juive von Halévy und Tosca von Puccini), am Théâtre des Champs-Elysées (Il Matrimonio Segreto von Cimarosa, Orlando furioso von Vivaldi, Tristan und Isolde, Medee), am Theater an der Wien (Partenope von Händel), an der Metropolitan Opera New York (Attila von Verdi) und bei der Ruhrtriennale (Gisela von Henze). Sein Zyklus von Monteverdi wurde auch an der Brooklyn Academy of Music, beim Sydney Festival und an der Oper von Los Angeles aufgeführt.

 

Am Brüsseler Opernhaus la Monnaie inszenierte er Pelléas et Mélisande (Débussy), Iphigénie en Aulide und Iphigénie en Tauride (Gluck),  Orlando (Händel), sowie Tamerlano und Alcina.

 

Seit 2004 ist er auch künstlerischer Leiter des Holland Festivals. Pierre Audi hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. den Prijs van de Nederlandse Theaterrecensenten, den Prins Bernhard Cultuurfonds Prijs und den Johannes Vermeer Prijs. Er ist außerdem Mitglied des Orde van de Nederlandse Leeuw und Chevalier de la Légion d’Honneur.

Ab 2019 ist er Direktor der Festspiele in Aix en Provence.

Er ist ebenfalls künstlerischer Leiter des Armory Theaters in New York.