Michael Güttler

Michael Güttler

- Weltmanagement -

 

 

Der aus Dresden stammende Dirigent ist spätestens mit seinem kurzfristigen, aufsehenerregenden Einspringen für Valery Gergiev mit dem „Ring des Nibelungen“ (Wagner) und „Parsifal“ am „Mariinsky“-Theater in die vorderste Reihe der jungen Dirigentengeneration eingetreten.

Von 1998 bis 2002 war er der jüngste Chefdirigent Österreichs am Stadttheater Klagenfurt. Seit 2003 ist er Permanent Guest Conductor des „Mariinsky“ Theaters St.Petersburg („Ring“, „Parsifal“, „Tristan“, „Lohengrin“, „Falstaff“, „Don Carlo“, „Aida“, „La Traviata“, „Figaro“, „Ariadne auf Naxos“, „Lucia di Lammermoor“ etc.)

Einen Sensationserfolg hatte er im Mai 2007, als er sehr kurzfristig an der „Bastille“-Opera Paris mit „Lohengrin“ (u.a. mit Waltraud Meier und Ben Heppner) einsprang.

Sein Repertoire ist sehr umfangreich, und seine stilistische Vielseitigkeit spannt sich von der Barockmusik bis zur zeitgenössischen Musik. So arbeitet er regelmäßig mit erstklassigen Orchestern, Chören und Solisten in der Tradition der historischen Aufführungspraxis (Concerto Köln, Cappella Coloniensis) sowie natürlich auch mit „normalen“ Sinfonieorchestern.

In den vergangenen Spielzeiten debütierte er unter anderem beim:
Israel Philharmonic (April 2008 ), Orchestre de Paris (Mai/Juni 2008), RAI Torino (Juni 2008), Radio Madrid (Mai 2008), Moskauer Philharmonie (März 2008), Russische Nationalphilharmonie (November 2008), Schwedisches Radiosinfonieorchester (Oktober 2008), Washington National Opera (Mai 2009), Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf (Oktober 2009), Hamburgische Staatsoper (November 2009), Concerto Köln (Februar 2010), Théatre des Champs-Elysées (Februar 2010), Teatro Real Madrid (März 2010), Teatro Nacional de São Carlos Lissabon (April 2010), New National Theatre Tokio (Oktober 2010), Wiener Staatsoper (November 2010), Operà de Nice (2011), Oper Frankfurt (2011), Arena di Verona (2012).

Engagements in der Saison 2012/13 führten ihn neben seinen Dirigaten am „Mariinsky“-Theater u.a. mehrfach zurück an die Wiener Staatsoper („Werther“, „Nabucco“, „Barbiere“, „Zauberflöte“, „Ariadne auf Naxos“), sowie an die Opernhäuser von Malmö („Luisa Miller“), Ekaterinburg („Boris Godunov“) und Tokio („Aida“). Debüts gab er am Bolschoi-Theater in Moskau („Macbeth“) und an der Finnischen Nationaloper Helsinki („Traviata“). An der Semperoper in Dresden dirigierte er kürzlich Debussys „Pelléas et Mélisande“ und an der Oper Frankfurt Mozarts „Don Giovanni“.

Von 2013 bis 2016 war er Chefdirigent der Finnischen Nationaloper Helsinki, wo er unter anderem Verdis „Don Carlo“ und „Aida“, Puccinis „La Bohème“ und „Turandot“, Strauss’ „Der Rosenkavalier“, Debussys „Pelléas et Mélisande“ sowie Wagners „Meistersinger“ dirigierte. Des Weiteren stand er in den vergangenen Spielzeiten in Ekaterinburg und St. Petersburg („Der Fliegende Holländer“, Puccinis „Trittico“ und „Boris Godunow“) sowie an der Wiener Staatsoper (u.a. mit „Boris Godunow“) am Pult. Auch in den künftigen Spielzeiten wird er an diesen Häusern regelmäßig zu erleben sein („Der Ring des Nibelungen in St. Petersburg“, „Chowanschtschina“ in Wien). Weitere Projekte: „Pique Dame“ am Theater Chemnitz und „Don Giovanni“ in Lausanne.

 

Februar 2017

 

http://www.michael-guettler.com